9. Febru­ar 2026

Petra Schneider würdigt Lokal-Künstler

Mit gro­ßer Freu­de besuch­te Petra Schnei­der, Mit­glied des Land­tags (CDU), die neue Aus­stel­lung im Arp Muse­um Bahn­hof Rolands­eck, die ers­te nach dem Tod des inter­na­tio­nal bekann­ten Künst­lers Gün­ther Uecker. Die Aus­stel­lung ist zugleich die letz­te, an der Uecker noch per­sön­lich mit­ge­wirkt hat. Sie wur­de durch sei­nen Sohn Jacob Uecker mit einem herz­li­chen Gruß­wort eröffnet.

Es ist ein ganz beson­de­rer Moment, die Wer­ke eines Künst­lers zu sehen, der die Kunst­ge­schich­te mit sei­nen iko­ni­schen Nagel­bil­dern und ‑reli­efs geprägt hat und die Nach­kriegs­zeit mit der Künst­ler­grup­pe ZERO revo­lu­tio­nier­te“, so Petra Schneider.

Uecker war dem Künst­ler­bahn­hof Rolands­eck eng ver­bun­den: Das berühm­te Nagel­re­li­ef Bett zum Auf­wa­chen (1965) befin­det sich noch heu­te in der Muse­ums­samm­lung. Der per­for­ma­ti­ve Film Die Trep­pe (1964) zeigt den Künst­ler, wie er Bahn­hofs­vor­platz und ‑gebäu­de Nagel für Nagel erobert. Ins­ge­samt wer­den 45 Wer­ke aus sie­ben Jahr­zehn­ten gezeigt.

Beson­ders beein­dru­ckend sind die Arbei­ten, die der Ver­letz­lich­keit unse­rer Welt gewid­met sind. Sie zeu­gen von einem Lebens­werk, das Frie­den, Empa­thie und mensch­li­che Ver­ant­wor­tung in den Mit­tel­punkt stellt“, betont Schneider.

Petra Schnei­der zeigt sich tief beein­druckt von der Viel­schich­tig­keit und Strahl­kraft von Ueckers Werk: „Die­se Aus­stel­lung ist nicht nur ein Blick zurück, son­dern auch ein inspi­rie­ren­der Impuls für die Gegenwart.“