Mobilität und Verkehr im Generationenquartier Bad Neuenahr
Wir bewerten es grundsätzlich positiv, dass nun ein konkreter Versuch unternommen wird, die Verkehrsführung und Mobilität im Generationenquartier rund um die Weststraße neu zu ordnen.
Die Einrichtung der Arbeitsgruppe hat gezeigt, dass eine breite Beteiligung vieler relevanter Akteure stattgefunden hat – von Schule und Kitas über Elternvertretungen bis hin zu Polizei und Verwaltung.
Auch die Anmerkungen und Vorschläge unserer Fraktion sind in die vorliegende Planung eingeflossen, was wir ausdrücklich begrüßen. Das zeigt, dass die Diskussion ernsthaft geführt wurde und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt wurden.
Zentral ist aus unserer Sicht auch die neue Einbahnstraßenregelung in südlicher Richtung in der Hemmesser Straße. Dadurch wird der Linksabbiegerverkehr aus dem südlichen Teil der Hemmesser Straße künftig ausgeschlossen. Das bedeutet eine deutliche Erhöhung der Sicherheit an der dortigen Lichtzeichenanlage. Gerade dieses Thema wird in Bad Neuenahr seit Jahrzehnten diskutiert – umso wichtiger ist es, dass hier nun endlich eine Verbesserung umgesetzt wird.
Positiv sehen wir außerdem die vorgesehenen Hol- und Bringzonen. Diese können dazu beitragen, die sogenannte „Elterntaxi-Problematik“ im direkten Schulumfeld zu entschärfen und das unkontrollierte Halten und Parken zu reduzieren. Dadurch wird der Bereich vor der Schule insgesamt sicherer und übersichtlicher.
Kritisch im Blick behalten müssen wir jedoch weiterhin den aus unserer Sicht fehlenden sicheren Überweg an der Weststraße bzw. im Kreuzungsbereich Hemmesser Straße/Weststraße und Edith-Stein-Straße. Gerade hier sind täglich mehrere hundert Kinder unterwegs. Deshalb brauchen wir auch an dieser Stelle eine Lösung – sei es durch den bereits andiskutierten Fußgängerüberweg oder zumindest durch eine geeignete Querungshilfe. Die Sicherheit der Kinder muss hier oberste Priorität haben.
