6. Febru­ar 2026

Investitionsprogramm 2026 für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz

Anläss­lich der Pres­se­kon­fe­renz von Gesund­heits­mi­nis­ter Hoch zum Kran­ken­haus­in­ves­ti­ti­ons­pro­gramm 2026 for­dert die CDU-Lan­d­­tags­­frak­­ti­on Rhein­­land-Pfalz eine deut­lich stär­ke­re finan­zi­el­le Aus­stat­tung der Kran­ken­häu­ser im Land. Die aktu­el­le Lage zei­ge unmiss­ver­ständ­lich, dass das bis­he­ri­ge Inves­ti­ti­ons­ni­veau nicht aus­rei­che, um die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung lang­fris­tig zu sichern. 

Kran­ken­häu­ser sind Teil der kri­ti­schen Infra­struk­tur. Wer Kran­ken­haus­pla­nung ernst meint, muss die Häu­ser finan­zi­ell ordent­lich aus­stat­ten“, erklärt die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Petra Schneider. 

Die Lan­des­re­gie­rung darf sich nicht län­ger mit Ankün­di­gun­gen begnü­gen, son­dern muss end­lich eine ver­läss­li­che und aus­kömm­li­che Inves­ti­ti­ons­stra­te­gie vor­le­gen.“ Mehr als 60 Pro­zent der Kran­ken­häu­ser in Rhein­­land-Pfalz schrei­ben seit Jah­ren rote Zah­len. Zugleich stei­gen Bau- und Sanie­rungs­kos­ten mas­siv. Was das bedeu­tet, ver­deut­licht der Blick auf die Ent­wick­lung des Bau­preis­in­de­xes: Die­ser liegt deut­lich über 20 Pro­zent. Dage­gen ist das von Minis­ter Hoch ange­kün­dig­te Plus von 16 Pro­zent ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein. 

Die Lage der Kran­ken­häu­ser in Deutsch­land und Rhein­­land-Pfalz ist bedroh­lich. Eine unzu­rei­chen­de Finanz­aus­stat­tung und all­ge­mei­ne Kos­ten­stei­ge­run­gen trei­ben die Kran­ken­häu­ser in den Ruin. Die CDU-Frak­­ti­on erneu­ert daher ihre For­de­rung nach einem Lan­des­fonds für leben­de Kran­ken­häu­ser von jeweils 150 Mil­lio­nen Euro für die kom­men­den zwei Jah­re, um gezielt Inves­ti­tio­nen zu ermög­li­chen und das Kran­ken­haus­ster­ben im Land zu stop­pen. „Mit der Schlie­ßung des Kran­ken­hau­ses Rema­gen haben wir erst kürz­lich wie­der ein­mal erfah­ren, dass Gesund­heit nie­mals rein wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten unter­ge­ord­net wer­den darf.Die Men­schen in Rhein­­land-Pfalz erwar­ten zu Recht eine wohn­ort­na­he, leis­tungs­fä­hi­ge und kri­sen­fes­te Kran­ken­haus­ver­sor­gung. Hier­für braucht es jetzt kla­re poli­ti­sche Prio­ri­tä­ten und den Mut zu ech­ten Inves­ti­tio­nen“, so Schnei­der abschließend.