16. Janu­ar 2026

CDU-Neujahrsempfang in Bad Breisig mit Bundesverkehrsminister Schnieder

Vor über 200 Zuhö­rern fand jetzt in guter Stim­mung der Neu­jahrs­emp­fang des CDU-Kreis­­ver­­­ban­­des Ahr­wei­ler statt. Schon tra­di­tio­nell traf man sich im Rhein­ho­tel Bad Brei­sig, wo die CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Petra Schnei­der nicht nur zahl­rei­che Mit­glie­der der Par­tei, son­dern auch poli­tisch inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger begrü­ßen konn­te. Zahl­reich gekom­men waren auch vie­le Ver­tre­ter des öffent­li­chen Lebens im Kreis Ahr­wei­ler, mit denen die Christ­de­mo­kra­ten auch ansons­ten in engem Aus­tausch stehen.

Petra Schnei­der MdL ging in ihrer Rede auf den wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt ein. „Gera­de hier im Kreis Ahr­wei­ler wis­sen wir: Zusam­men­halt ist kein abs­trak­ter Begriff. Zusam­men­halt zeigt sich im All­tag – in unse­ren Städ­ten und Gemein­den, im Ehren­amt, in den Ver­ei­nen, in den Feu­er­weh­ren, in den Kom­mu­nal­par­la­men­ten. Zusam­men­halt heißt, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men – auch dann, wenn es schwie­rig wird. Und genau die­se Hal­tung braucht unser Land jetzt mehr denn je.“ Mit Blick auf die Land­tags­wahl am 22. März for­mu­lier­te sie das Ziel einer grund­le­gen­den Ände­rung in Rhein­­land-Pfalz „Vie­le Men­schen spü­ren es sehr deut­lich: So wie es ist, kann es nicht blei­ben. Sie erwar­ten kei­ne Ideo­lo­gien, son­dern Lösun­gen. Kei­ne Beleh­run­gen, son­dern Ver­läss­lich­keit. Und sie erwar­ten eine Poli­tik, die den All­tag der Men­schen kennt – in den Städ­ten genau­so wie im länd­li­chen Raum.“ Für die CDU im Kreis Ahr­wei­ler unter­mau­er­te sie den Anspruch, in den Land­tags­wahl­krei­sen 13 (Bad Brei­sig, Broh­ltal, Rema­gen, Sin­zig) und 14 (Ade­nau, Alte­n­ahr, Bad Neu­en­ahr-Ahr­­wei­­ler, Graf­schaft) erneut bei­de Wahl­kreis­man­da­te direkt zu gewinnen.

Ein sicht­lich gut und kämp­fe­risch auf­ge­leg­ter Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Patrick Schnie­der spann­te in sei­nem Vor­trag einen Bogen über eini­ge Fel­der der Bun­des­po­li­tik, bevor er auch The­men sei­nes Res­sorts ein­ging. Er hob her­vor, dass “mit Abstand die meis­ten Mit­tel in die Bahn-Infra­­struk­­tur” gin­gen. Er ver­wies aber auch dar­auf, dass das Auto das wich­tigs­te Ver­kehrs­mit­tel im länd­li­chen Raum blei­be. Hier wer­de mit gestei­ger­ten Mit­teln für die Lade-Infra­­struk­­tur die  wirk­sam geför­dert. Zum The­ma „Stra­ßen­neu­bau“ beton­te der Bun­des­mi­nis­ter aus dem nach­bar­wahl­kreis Bit­burg, dass der Hin­weis im Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan “Erhalt vor Neu­bau“ nicht hei­ße, dass es kei­nen Neu­bau gebe. Die­se sei­en teil­wei­se sinn­vol­le und wich­ti­ge Vor­ha­ben. Mit dem Beschluss des Haus­halts 2026 wür­den nun “alle bau­rei­fen Pro­jek­te frei­ge­ge­ben” Beson­ders beton­te Patrick Schnie­der, dass nach der höchst­rich­ter­li­chen Ent­schei­dung im Novem­ber der Weg für den Lücken­schluss der Eifel­au­to­bahn A 1 end­lich frei sei. Er habe die Auto­bahn GmbH des Bun­des ange­wie­sen, alle Kapa­zi­tä­ten auf schnel­le Pla­nung und Bau­be­ginn auszurichten.

Gui­do Orthen, der sich als CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­dat im Wahl­kreis 14 als Nach­fol­ger von Horst Gies MdL bewirbt, stell­te den Begriff „Ver­trau­en“ in den Mit­tel­punkt sei­ner Rede. „Der Staat und die Poli­tik müs­sen den Men­schen end­lich mehr zutrau­en und müs­se Ihnen daher auch ver­trau­en. Wir müs­sen ihnen sagen, dass Stadt und Staat nicht für ihr Glück zustän­dig ist, son­dern die­ses Land auf die gesell­schaft­li­che Mit­ver­ant­wor­tung eines Jeden ange­wie­sen ist“ Der Abbau über­bor­den­der Büro­kra­tie sei daher für ihn ein wich­ti­ges Ziel. Orthen plä­dier­te für eine Poli­tik für die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung. „Das gilt für die Wirt­schaft, das gilt für’s Ehren­amt, und das gilt auch für uns Kom­mu­nen. Lasst mehr Geld in der unte­ren Ebe­ne, denn die gewähl­ten Man­dats­trä­ger in unse­ren Städ­ten und Gemein­den wis­sen am bes­ten, wo das Geld nöti­ger­wei­se aus­ge­ge­ben wer­den muss.”