19. Novem­ber 2021

CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler diskutierte mit Experten: Hilfen und Perspektiven beim Wieder- oder Neuaufbau des Ahrtals

Ihre dies­jäh­ri­ge Herbst­klau­sur, die sich sonst immer mit dem anste­hen­den Kreis­haus­halt beschäf­tigt, wid­me­te die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on dies­mal den Fol­gen der Flut­ka­ta­stro­phe im Ahr­tal und der Fra­ge, was bei einem Wie­­der- bzw. Neu­auf­bau hier zu beach­ten sei. Neben den Frak­ti­ons­mit­glie­dern, die von der Flut zum Teil auch selbst betrof­fen waren, hat­te man hier­zu auch meh­re­re Orts‑, Stadt- und Ver­bands­bür­ger­meis­ter aus dem Gebiet ein­ge­la­den. Als Exper­ten stan­den neben eini­gen Arbeits­grup­pen­lei­tern, den soge­nann­ten Paten aus der Zukunfts­kon­fe­renz 1 des Krei­ses (Man­fred Satt­ler, Dr. Micha­el Ber­big, Mar­kus Becker) , auch sach­kun­di­ge Gesprächs­part­ner zu den The­men Ent­sor­gung, Jan Deus­ter, Lei­ter der Stadt­wer­ke Ander­nach, Thors­ten Mül­ler (SPNV Nord), Mar­kus Man­dt (stellv. BKI) und Mecht­hild Heil (MdB und Archi­tek­tin) zur Verfügung.

Am zwei­ten Tag der Klau­sur nahm auch der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU im rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Land­tag, Chris­ti­an Bald­auf, an der Ver­an­stal­tung teil. Er sicher­te den Anwe­sen­den zu, die Ergeb­nis­se und Anlie­gen aus dem Ahr­kreis ins Main­zer Par­la­ment zu brin­gen. Eben­falls dabei waren natür­lich die Mit­glie­der im Land­tag Petra Schnei­der und Horst Gies, der momen­tan auch als Ers­ter Kreis­bei­geord­ne­ter die Geschäf­te eines Land­rats wahr­nimmt. Über­grei­fen­de The­ma in allen Refe­ra­ten und auch wesent­li­cher Punkt in den sich jeweils anschlie­ßen­den Dis­kus­sio­nen war, dass es bei dem anste­hen­den Auf­bau nicht nur um einen „Wie­der­auf­bau“ gehen kann, son­dern dass dane­ben auch über­grei­fen­de und nach­hal­ti­ge Lösun­gen gesucht wer­den müssen.

Im Ein­zel­nen beschäf­tig­ten sich die Klau­s­ur­teil­neh­mer mit den The­men Hoch­was­ser­schutz und Warn­sys­te­me, Bau­en im Ahr­tal, Infra­struk­tur und Mobi­li­tät, Gesund­heits­ver­sor­gung, Zukunft der Wirt­schaft im Ahr­tal und Sozia­les. Wei­te­re The­men­fel­der wer­den fol­gen. Ein wich­ti­ger Punkt war neben den ein­zel­nen The­men­be­rei­chen die Fra­ge nach den Struk­tu­ren und Auf­ga­ben einer „Inno­­va­­ti­ons- und Koor­di­na­ti­ons­ge­sell­schaft“, die den Aspekt der über­grei­fen­den und auch nach­hal­ti­gen Lösun­gen beson­ders beach­ten soll­te. Eine sol­che Gesell­schaft, deren Vor­be­rei­tung CDU, mit FWG und FDP im Kreis­aus­schuss bean­tragt haben und dem dort ein­stim­mig zuge­stimmt wur­de, wur­de auch in der Klau­sur von den Teil­neh­mern begrüßt.

Inzwi­schen gab es auch vom Staats­se­kre­tär im Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um, Dr. Hel­mut Teich­mann, ein posi­ti­ves Signal, dass mit einer För­de­rung der Gesell­schaft aus dem Wie­der­auf­bau­fonds, wenn dies nicht der Finan­zie­rung der öffent­li­chen Ver­wal­tungs­auf­ga­ben die­ne, wohl gerech­net wer­den kön­ne. Ergeb­nis­se aus den ein­zel­nen The­men­be­rei­chen will die CDU-Frak­­ti­on in Zukunft noch vorstellen.