7. Okto­ber 2021

Mechthild Heil MdB (CDU) weist auf Fördermöglichkeiten des Bundes hin: Landesregierung muss Elektrifizierung der Ahrtalbahn beantragen

Wenn wir im Zusam­men­hang mit dem Neu­auf­bau der Ahr­tal­bahn für die Zukunft vor­sor­gen wol­len, müs­sen wir den Ein­satz von Antriebs­for­men ohne Die­sel­mo­to­ren dabei ermög­li­chen. Der Bund stellt dafür umfang­rei­che Finanz­mit­tel im Rah­men des Gemein­de­ver­kehrs­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GVFG) zur Ver­fü­gung“, so die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil in einer Pres­se­er­klä­rung. Das Bundesverkehrs­ministerium habe nun aller­dings dar­über infor­miert, dass die ver­ant­wort­li­che Lan­des­re­gie­rung Rhein­­land-Pfalz bis heu­te kei­nen Antrag für die Auf­nah­me der Ahr­tal­bahn in das Bun­des­pro­gramm 2021–2025 des GFVG gestellt hat.

Mecht­hild Heil dazu: „Der Bund wür­de eine antei­li­ge Finan­zie­rung von bis zu 90 Pro­zent der Kos­ten einer Elek­tri­fi­zie­rung der Ahr­tal­bahn, oder auch der Tank- und Ladein­fra­struk­tur für alter­na­ti­ve Antrie­be, über­neh­men. Die­se Maß­nah­men wären auch gemein­sam mit dem Neu­auf­bau der Stre­cke mög­lich. Ich for­de­re die Lan­des­re­gie­rung auf, nun zügig die ent­spre­chen­den Anträ­ge beim Bund zu stel­len und die För­der­mit­tel für unse­re Regi­on zu sichern.“

Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te des Wahl­krei­ses Ahr­wei­ler hat­te bereits kurz nach der Flut­ka­ta­stro­phe ange­regt, im Rah­men des Neu­auf­baus der wich­ti­gen Pen­d­­ler- und Tou­ris­ten­stre­cke durch das Ahr­tal über eine Wie­der­her­stel­lung bis nach Ade­nau nach­zu­den­ken. Auch bei den Zukunfts­kon­fe­ren­zen für das Ahr­tal stand das The­ma Ahr­tal­bahn weit oben auf der Tages­ord­nung. Mecht­hild Heil dazu abschlie­ßend: „Es ist gut, dass die Bahn bis Ende des Jah­res einen ein­glei­si­gen Not­be­trieb zwi­schen Rema­gen und Wal­porz­heim mög­lich machen will. Das soll­te aber nicht unse­ren Blick auf die Zukunft der Gesamt­stre­cke und die nöti­gen Moder­ni­sie­run­gen verstellen.“