25. August 2021

Mechthild Heil MdB spricht im Bundestagsplenum zur Flutkatastrophe: Bundestag schiebt Wiederaufbauhilfe an

Die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten der Bun­des­re­gie­rung sind abge­schlos­sen, jetzt schickt der Bun­des­tag die ‚Auf­bau­hil­fe 2021‘ im Umfang von 30 Mil­li­ar­den Euro zügig auf den Weg“, berich­tet die ört­li­che Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil von der Son­der­sit­zung des Par­la­men­tes in Ber­lin. Die Vor­sit­zen­de des Bau­aus­schus­ses konn­te als Red­ne­rin in der Debat­te spre­chen und beton­te dort, dass es im Ahr­tal nicht nur viel Geld für den Wie­der­auf­bau brau­che, son­dern dass es vor allem auch schnell gehen müs­se. „Der Bun­des­tag wird sei­ne Bera­tun­gen zum Auf­bau­hil­fe­ge­setz inner­halb von 13 Tagen bis zum 7. Sep­tem­ber abschlie­ßen“, stellt die CDU-Abge­­or­d­­ne­­te den engen Zeit­plan des Par­la­men­tes vor.

Nach der Zustim­mung des Bun­des­ra­tes ist es dann an der rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Lan­des­re­gie­rung, die Hilfs­pro­gram­me zügig zu star­ten.“ Mecht­hild Heil dräng­te in ihrer Bun­des­tags­re­de dar­auf, dass die Umset­zung der Hilfs­pro­gram­me deut­lich effi­zi­en­ter ablau­fen müs­se, als die Ein­satz­lei­tung beim Kata­stro­phen­fall in den letz­ten Wochen gelun­gen ist: „Die Men­schen im Ahr­tal brau­chen schnel­le, prak­ti­sche Hil­fe, Men­schen die Anpa­cken. Was wir nicht brau­chen, sind Beden­ken­trä­ger und Leu­te, die uns bevor­mun­den wollen.“

Die tech­ni­schen Details der Umset­zung des Auf­bau­hil­fe­pro­gramms wer­den, par­al­lel zur Ver­ab­schie­dung des Geset­zes durch den Bun­des­tag, in einer Ver­ord­nung der Bun­des­re­gie­rung und in einer Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Bund und den von der Flut betrof­fe­nen Bun­des­län­dern fest­ge­legt. Die Ver­ga­be der vom Bund und allen 16 Bun­des­län­dern zur Ver­fü­gung gestell­ten Mit­tel liegt dann in der Ver­ant­wor­tung der jewei­li­gen Landesregierung.

Nach jet­zi­ger Pla­nung ist laut Mecht­hild Heil damit zu rech­nen, dass grund­sätz­lich 80 Pro­zent der durch Gut­ach­ter oder Ver­si­che­run­gen fest­ge­stell­ten Scha­dens­sum­men von Pri­vat­per­so­nen, Unter­neh­men und Kom­mu­nen vom Auf­bau­hil­fe­fonds getra­gen wer­den. Mecht­hild Heil: „In Här­te­fäl­len oder bei Maß­nah­men der Kom­mu­nen soll auch eine Kos­ten­tra­gung bis zu 100 Pro­zent mög­lich gemacht wer­den.“ Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te geht davon aus, dass die zustän­di­gen Stel­len der Lan­des­re­gie­rung zeit­nah die Bür­ger im Ahr­tal über die wei­te­ren Details der Wie­der­auf­bau­hil­fe aktiv infor­mie­ren werden.