24. April 2021

CDU-Kreistagsfraktion begrüßt Richtfunkkonzept des Kreises zur Internetversorgung der Schulen: Schnelles Internet ist wesentlich für moderne Bildung

Schon seit Jah­ren setzt sich die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on für den Aus­bau der Inter­net­ver­sor­ung und Digi­ta­li­sie­rung der Kreis­schu­len ein. So besuch­ten schon im Novem­ber 2018 die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Gui­do Ernst und Horst Gies, gemein­sam mit dem Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Karl-Heinz Sund­hei­mer und Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler die BBS in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, um mit der Schul­lei­tung und mit Fach­leh­rern in die­sem Bereich über Mög­lich­kei­ten von digi­ta­len Lern­zen­tren und even­tu­ell einer “Digi­tal­fa­brik” zu spre­chen. Der Vor­sit­zen­de des Bil­dungs­aus­schus­ses im rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Land­tag Gui­do Ernst hat­te dies bei Besu­chen mit dem Aus­schuss an Schu­len in Baden-Wür­t­­te­m­­berg ken­nen­ge­lernt. Den Kreis­po­li­ti­kern stell­te die BBS ihr Kon­zept #BBSAW4.0 vor.

Die Leh­re­rin­nen und Leh­rer erläu­ter­ten hier­zu: “#BBSAW4.0” zielt auf die Her­aus­for­de­run­gen ab, die mit der stär­ke­ren Digi­ta­li­sie­rung in der Wirt­schaft — sym­bo­li­siert durch den Begriff 4.0 — ver­bun­den sind. Kon­kret will das dar­an ange­lehn­te Pro­jekt Schü­le­rin­nen und Schü­lern nicht nur die bes­te schu­li­sche Aus­bil­dung und För­de­rung ver­mit­teln, son­dern bereits im Unter­richt neu­es­te Ansät­ze und Tech­no­lo­gien aus der digi­ta­len Berufs­pra­xis inte­grie­ren.” Die kom­mu­na­len Ver­tre­ter ver­spra­chen die Schu­le dabei zu unter­stüt­zen. In wei­te­ren Gesprä­chen wie­sen die Ver­tret­rIn­nen der BBS auf drei Aspek­te hin. Einer­seits sei das Inter­net an der Schu­le zu schwach, ande­rer­seits brau­che man mehr Arbeits­zeit eines Admi­nis­tra­tors für den Inter­net­be­reich und die digi­ta­le War­tung der Schu­le. Schließ­lich wäre die Anschaf­fung von 3D-Dru­­ckern für die Pra­xis vonnöten.

In einem wei­te­ren Gespräch leg­te man den CDU-Ver­­­tre­­tern einen Ent­­­wick­­lungs- und Inves­ti­ti­ons­plan für die­sen Bereich in den kom­men­den Jah­ren vor. Die­se Initia­ti­ven wur­den von der CDU in den letz­ten Jah­ren in die Kreis­gre­mi­en getra­gen. Karl-Heinz Sund­hei­mer sagt hier­zu: “Schon in 2019 konn­ten wir den ers­ten 3 D‑Drucker aus dem Kreis­haus­halt für die Schu­le anschaf­fen, für die Haus­halts­plä­ne 2020 und 2021 konn­ten wir die Zahl der Admi­nis­tra­to­ren für die Kreis­schu­len von 1 1/12 Stel­len auf 5 Stel­len erhö­hen. Hier­bei unter­stütz­ten uns natür­lich auch die ande­ren Frak­tio­nen im Kreis­tag. Mit dem Richt­funk­kon­zept des Krei­ses klappt nun in Zukunft wohl auch die bes­se­re Inter­net­ver­sor­gung der Kreisschulen.”

In der Vor­stel­lung des Kon­zepts ver­wies Land­rat Dr. Pföh­ler auf die Ent­wick­lung: ” Der Aus­bau der Glas­fa­ser­an­schlüs­se, ins­be­son­de­re für Schu­len, ist auf­wen­dig und zeit­in­ten­siv. Daher ist damit zu rech­nen, dass die Anschlüs­se erst in bis zu drei Jah­ren zur Ver­fü­gung ste­hen. Des­halb favo­ri­sie­ren wir die Richt­funk­tech­no­lo­gie. Mit der draht­lo­sen Ver­bin­dung kön­nen Ent­fer­nun­gen bis zu 10 km über­brückt und Daten­ra­ten bis zu 20 GBit/s erzielt wer­den. Unse­re Pla­nung kann alle Kreis­schu­len erreichen.“Das ist her­vor­ra­gend”, so MdL Horst Gies, “und zeigt, dass der Land­kreis schnel­ler unter­wegs ist als die Lan­des­re­gie­rung mit ihrem Glas­fa­ser­kon­zept. Im Kreis war die CDU in die­ser Fra­ge übri­gens frü­her im The­ma als die FDP, die mei­ner Mei­nung nach für mehr Druck in der Lan­des­re­gie­rung sor­gen sollte.”

Auch sei­ne neue Kol­le­gin Petra Schnei­der zeigt sich erfreut über die Ent­wick­lung:” Ich möch­te die gute Arbeit mei­nes Vor­gän­gers Gui­do Ernst für die Schu­len fort­set­zen und sehe den Kreis hier auf dem rich­ti­gen Weg.” Micha­el Kor­den, einer der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on wünscht sich noch, dass auch die Schu­len in Ver­bands­ge­mein­den und Gemein­den ange­schlos­sen wer­den kön­nen. Hier­zu möch­te er Gesprä­che zwi­schen den Bür­ger­meis­tern und dem Landrat.