9. März 2021

Petra Schneider, Landtagskandidatin im Wahlkreis 13, besuchte das neue Naherholungsprojekt „Ruhesteine“ in Sinzig: Neue Erlebnismeile zur Naherholung in Sinzig

Wenn es um die The­men Nah­erho­lung und Tou­ris­mus geht, hat der Ahr­kreis die Nase vorn. Die Regi­on ist über­re­gio­nal bekannt für her­vor­ra­gen­de Frei­zeit­kon­zep­te. In Sin­zig wur­de bewie­sen, dass die gute Situa­ti­on immer noch ver­bes­ser­bar ist. Vor weni­gen Wochen wur­de das Pro­jekt „Ruhe­stei­ne“ rea­li­siert, ein Gemein­schafts­pro­jekt der Stadt und dem Gar­ten­bau­er Peter Berg. Eine gro­ße Zahl von optisch anspre­chen­den Stei­nen wur­de am Ahru­fer ver­legt und bie­tet so eine Mög­lich­keit zur Rast. Petra Schnei­der schau­te sich nun das erfolg­rei­che Pro­jekt gemein­sam mit ihre Vor­stands­kol­le­gin­nen von der Frau­en­uni­on im Kreis Ahr­wei­ler, Sil­via Mühl und Ingrid Meu­merz­heim, an. Der Mehr­wert liegt auf der Hand, wie der Fami­li­en­mensch Schnei­der fest­stellt. „Anspre­chen­de Nah­erho­lungs­mög­lich­kei­ten wie die­se haben gera­de in Coro­­na-Zei­­ten eine beson­de­re Bedeu­tung“, sagt die Christ­de­mo­kra­tin. Home­schoo­ling, Home­of­fice und Kin­der­be­treu­ung sor­gen für eine Mehr­aus­las­tung. Gera­de Müt­ter mit Kin­dern leis­ten zur Zeit eine Men­ge zusätz­li­cher Arbeit. Umso wich­ti­ger ist die Mög­lich­keit, einen wohn­ort­na­hen Aus­gleich zur Dop­pel­be­las­tung im Spa­gat zwi­schen Kin­der­be­treu­ung und Berufs­le­ben zu fin­den. Pro­jek­te wie die „Ruhe­stei­ne“ bie­ten eine will­kom­me­ne Abwechs­lung vor der eige­nen Haustür.

Im Rah­men der Besich­ti­gung wur­de, pas­send zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März, die gro­ße Bedeu­tung der Frau in Gesell­schaft und Poli­tik betont. Die Frau­en­uni­on im Kreis Ahr­wei­ler möch­te des­halb auch ver­stärkt Frau­en für die poli­ti­sche Arbeit begeis­tern. Das aus­drück­li­che Ziel der FU ist es, sich für die Belan­ge von Frau­en stark zu machen, ins­be­son­de­re bei der Chan­cen­gleich­heit. „Wer gut arbei­tet, muss auch gut bezahlt wer­den – das Geschlecht darf hier kei­ne Rol­le spie­len,“ sagt Schnei­der und fügt hin­zu: „Auch die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie braucht mehr Auf­merk­sam­keit.“ Denn Kar­rie­re und Kin­der schlie­ßen sich nicht mehr aus. Die­sem Fakt muss nun in der Gesell­schaft mehr Rech­nung getra­gen werden.