16. Dezem­ber 2020

Horst Gies MdL, Guido Ernst MdL und CDU-Landtagskandidatin Petra Schneider kritisieren Landesregierung für Lock-Down-Regelungen: „Kindertagsstätten und Träger werden sich selbst überlassen“

Die Lan­des­re­gie­rung hat ange­kün­digt, die Kitas in Rhein­­land-Pfalz trotz bun­des­wei­ten Lock­downs im Regel­be­trieb zu las­sen. Dazu erklä­ren die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Horst Gies und Gui­do Ernst sowie die CDU-Lan­d­­tags­­­kan­­di­­di­­da­­tin im Wahl­kreis 13, Petra Schneider:

An den Kitas wie­der­um lau­fen die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her zurecht Sturm. So sol­len trotz bun­des­wei­ten Lock­downs die Kitas im Regel­be­trieb geöff­net blei­ben. Auch hier über­lässt man die Ver­ant­wor­tung für den Gesund­heits­schutz den Kitas und ihren Trä­gern. Vor mehr als drei Wochen wur­de beim Tref­fen der Kita-Spi­t­­zen ver­ein­bart, die Leit­li­ni­en anzu­pas­sen. Gesche­hen ist seit­dem nichts. Der Kita-Fach­­ver­­­band moniert das völ­lig zurecht. Auch das Ver­fah­ren zur Test­stra­te­gie ist nicht umge­setzt wor­den – die Mit­ar­bei­te­rIn­nen in den Kitas war­ten seit Mit­te Novem­ber auf ent­spre­chen­de Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen. Ein weit­ge­hend unge­schütz­ter Berufs­stand, ein wich­ti­ger Bau­stein in unse­rem Bil­dungs­sys­tem wird nicht aus­rei­chend beach­tet und unterstützt.

Ver­läss­li­che Betreu­ung ist das eine – eine trans­pa­ren­te, nach­voll­zieh­ba­re Dar­le­gung der Situa­ti­on und der Mög­lich­kei­ten, die aktu­ell blei­ben, das ande­re. Die­se Offen­heit, Klar­heit und vor allem den Respekt ver­die­nen die Erzie­he­rin­nen, aber auch die Eltern – denn nur mit die­ser ech­ten Rück­mel­dung kön­nen die nächs­ten Mona­te gere­gelt und in den Ein­rich­tun­gen ver­ant­wor­tungs­voll gestal­tet wer­den. Wer die­ses Trei­ben beob­ach­tet, kann nur den Ein­druck bekom­men: Die Lan­des­re­gie­rung um Frau Drey­er und Frau Hubig agiert ohne Kon­zep­te – und das auf dem Rücken der Betroffenen.“

Allein die Zah­len aus dem Kreis Ahr­wei­ler spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che, wenn es um die gebo­te­ne Vor­sicht in Kin­der­tags­stät­ten geht. So muss­ten coro­nabe­dingt seit Ende der Som­mer­fe­ri­en bereits 13 Ein­rich­tun­gen ganz oder teil­wei­se schlie­ßen, dies waren: Kom­mu­na­le Kita Ant­wei­ler, Katho­li­sche Kita St. Lau­ren­ti­us Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, Evan­ge­li­sche Kita Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, Katho­li­sche Kita Blan­­di­­ne-Mer­­ten-Haus Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, Inte­gra­ti­ve Kita St. Hil­de­gard Bad Neuenahr-Ahrweiler,Katholische Kita St. Anto­ni­us Ober­zis­sen, Kom­mu­na­le Kita Regen­bo­gen Bad Brei­sig, Kom­mu­na­le Kita Moritz Sin­­zig-Bad Boden­dorf, Kom­mu­na­le Kita Stor­chen­nest Sin­zig, Inte­gra­ti­ve Kita Sin­­zig-Fran­­ken, Kom­mu­na­le Kita Rema­­gen-Unkel­­bach, Kom­mu­na­le Kita Graf­­schaft-Gel­s­­dorf und Kom­mu­na­le Kita Grafschaft-Ringen.