22. Novem­ber 2020

Bundeswaldministerin Julia Klöckner startet neues Angebot: Horst Gies MdL (CDU): „Jetzt die Waldprämie der Bundesregierung beantragen“

Aktu­ell star­tet die Bun­des­mi­nis­te­rin für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft, Julia Klöck­ner, die von der Gro­ßen Koali­ti­on beschlos­se­ne „Nach­hal­tig­keits­prä­mie Wald“. Dar­auf macht jetzt der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Horst Gies, der auch agrar- und jagd­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on Rhein­­land-Pfalz ist, auf­merk­sam. Auf der Inter­net­sei­te www.bundeswaldpraemie.de kön­nen Wald­ei­gen­tü­mer Finanz­hil­fen aus dem 500 Mil­lio­nen Euro star­ken Kon­junk­tur­pro­gramm bean­tra­gen. Die Nach­hal­tig­keits­prä­mie beträgt 100 Euro pro Hekt­ar und rich­tet sich an pri­va­te und kom­mu­na­le Wald­be­sit­zer, die min­des­tens einen Hekt­ar Wald­flä­che besit­zen. Anträ­ge kön­nen natür­li­che und juris­ti­sche Per­so­nen bis zum 30. Okto­ber 2021 stel­len. Die Antrag­stel­lung erfolgt in einem Online-For­­mu­lar auf der Web­sei­te www.bundeswaldpraemie.de. Vor­aus­set­zung für den Erhalt der Prä­mie ist eine Nach­­hal­­ti­g­­keits-Zer­­ti­­fi­­zie­­rung der Wald­flä­che nach den Pro­gram­men PEFC oder FSC.

Horst Gies erklärt dazu: „Die Wäl­der in Deutsch­land lei­den seit drei Jah­ren unter Dau­er­stress. Stür­me, Dür­re, und ein mas­si­ver Befall des Bor­ken­kä­fers haben ihm bedroh­lich zuge­setzt. Den Wald­be­sit­zern damit auch. Mit der Nach­hal­tig­keits­prä­mie Wald schaf­fen wir hier jetzt neue Per­spek­ti­ven. Ver­knüpft mit kla­ren Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en inves­tie­ren wir in die Zukunft unse­rer Wäl­der. Denn unser Wald ist uner­setz­lich für den Kli­ma­schutz. Ich möch­te alle Wald­ei­gen­tü­mer ermu­ti­gen, die zur Ver­fü­gung gestell­ten Mit­tel umge­hend zu beantragen.“

Die Nach­hal­tig­keits­prä­mie ist ein Teil des Coro­­na-Kon­­jun­k­­tur­­pak­­tes „Wald & Holz“ in Höhe von ins­ge­samt 700 Mil­lio­nen Euro. Die rest­li­chen 200 Mil­lio­nen Euro sind vor­ge­se­hen für Inves­ti­tio­nen in die moder­ne Forst- und Holz­wirt­schaft und um das Bau­en mit Holz zu för­dern. Bereits Anfang Novem­ber wur­de aus die­sen Mit­teln ein Pro­gramm in Höhe von 50 Mil­lio­nen Euro gestar­tet, mit den Inves­ti­tio­nen in IT-Hard- und Soft­ware, Maschi­nen, Gerä­te, Anla­gen und Bau­ten, die in der nach­hal­ti­gen Forst­wirt­schaft und der mobi­len Holz­be­ar­bei­tung zum Ein­satz kom­men, geför­dert werden.