8. Juni 2020

Guido Ernst MdL und Horst Gies MdL (CDU) zum Tourismus in Rheinland-Pfalz: Corona-Krise als Chance für die Urlaubsregion Rhein-Ahr-Eifel nutzen – Werbung jetzt sofort intensivieren

Die bei­den CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler, Gui­do Ernst und Horst Gies, sehen in der Coro­­na-Kri­­se gro­ße Chan­cen für das Urlaubs­land Rhein­­land-Pfalz. Urlaub in Deutsch­land sei „en vogue“. Davon kön­ne Rhein­­land-Pfalz und der Kreis Ahr­wei­ler aber nur stär­ker pro­fi­tie­ren, wenn die Lan­des­re­gie­rung umge­hend ein ent­spre­chen­des Wer­be­kon­zept auf den Weg brin­ge. Dafür sei es not­wen­dig, dass die Rhein­­land-Pfalz Tou­ris­mus GmbH (RPT) mit zusätz­li­chen Mit­teln in Höhe von min­des­tens 1 Mil­li­on Euro für werb­li­che Maß­nah­men aus­ge­stat­tet werde.

Ernst und Gies dazu: „Die Urlaubs­mo­na­te ste­hen unmit­tel­bar vor der Tür. Wenn wir im Wett­be­werb mit den ande­ren Urlaubs­re­gio­nen Deutsch­lands bestehen wol­len, muss die Lan­des­re­gie­rung jetzt schnell ein kna­cki­ges Wer­be­kon­zept für Rhein­­land-Pfalz auf­le­gen. Unser Land hat unglaub­lich viel zu bie­ten. Die­ses Poten­ti­al müs­sen wir gera­de jetzt bes­ser nut­zen. Wir brau­chen über die Tou­ris­mus­stra­te­gie 2025 hin­aus einen kurz­fris­ti­gen Ansatz für 2020/2021, der die aktu­el­len Gege­ben­hei­ten in den Blick nimmt. Ande­re Bun­des­län­der sind uns da offen­sicht­lich weit vor­aus. Das zeigt ein Blick auf zahl­rei­che Anzei­gen, mit denen bei­spiels­wei­se süd- oder nord­deut­sche Regio­nen bereits für ihre Urlaubs­zie­le wer­ben. Auch unse­re stark vom Tou­ris­mus gepräg­ter Kreis Ahr­wei­ler muss von die­ser Sei­te Impul­se erhalten.“

Die CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on, so die CDU-Par­la­­men­­ta­­ri­er, habe bereits Anfang Mai auf die Pro­blem­la­ge hin­ge­wie­sen und gefor­dert, der RPT kurz­fris­tig zusätz­li­che Mit­tel zur Ver­fü­gung zu stel­len. Es lie­ge auf der Hand, dass sich das Rei­se­ver­hal­ten der Men­schen ange­sichts der von der Coro­­na-Pan­­de­­mie aus­ge­lös­ten anhal­ten­den Ver­un­si­che­run­gen und Beschrän­kun­gen ver­än­dern und sich eher auf Urlaub inner­halb Deutsch­lands kon­zen­trie­ren wer­de. Dar­auf müs­se reagiert wer­den. „Bis­lang hat die Lan­des­re­gie­rung lei­der nicht ange­mes­sen gehan­delt. Die Zeit drängt, denn die Lage für Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie ist äußerst ange­spannt. Eine vom DEHOGA durch­ge­führ­te Umfra­ge hat erge­ben, dass Hote­liers in den kom­men­den Mona­ten durch­schnitt­li­che Bele­gungs­quo­ten von unter 50 Pro­zent zu befürch­ten haben. Zusätz­li­che geziel­te Wer­be­maß­nah­men für unser Bun­des­land sind also überfällig.“

Die Dis­kus­si­on über eine mög­li­che Ver­staat­li­chung der RPT, so Gui­do Ernst und Horst Gies, sei gegen­wär­tig nicht ziel­füh­rend: „Ange­sichts der schwie­ri­gen Lage inner­halb des Tou­ris­mus ist es jetzt viel wich­ti­ger, die RPT so auf­zu­stel­len, dass sie zusam­men mit den Regio­nen das Tou­ris­mus­ge­schäft in Rhein­­land-Pfalz bes­ser vor­an­brin­gen kann.“