Die CDU-geführ­te Bun­des­re­gie­rung stellt mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ 5,5 Mrd. Euro zur Wei­ter­ent­wick­lung der Kin­der­be­treu­ung in Deutsch­land für die Bun­des­län­der zur Ver­fü­gung. Rhein­land-Pfalz pro­fi­tiert dar­an mit rund 260 Mio. Euro. Dazu erklä­ren die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Horst Gies und Gui­do Ernst: 

Es ist gut, dass die Bun­des­re­gie­rung den Bun­des­län­dern in die­sem wich­ti­gen Zukunfts­be­reich unter die Arme greift. Im Kern geht es dar­um, die Qua­li­tät in der Kin­der­ta­ges­be­treu­ung zu ver­bes­sern. Das unter­stüt­zen wir mit Nach­druck. 

Jetzt muss sicher­ge­stellt sein, dass die­se Bun­des­gel­der auch tat­säch­lich bei den Kin­der­ta­ges­stät­ten vor Ort ankom­men. Unse­re Kitas leis­ten her­vor­ra­gen­de Arbeit. Das Finanz­mi­nis­te­ri­um darf nicht – auch nicht über Umwe­ge – Gel­der aus dem Kita-Gesetz zweck­ent­frem­den, um den eige­nen Lan­des­haus­halt zu sanie­ren.

Die im August im Land­tag mit Stim­men der Land­tags­frak­tio­nen von SPD, FDP und Grü­nen beschlos­se­ne Kita-Novel­le hat die Situa­ti­on an den Kitas nicht ver­bes­sert. Es ist wich­tig, dass die neu­en Bun­des­gel­der genutzt wer­den, um den deut­li­chen Mehr­auf­wand für die Erzie­he­rin­nen und Erzie­her in den Kitas ein Stück weit auf­zu­fan­gen.

Unse­re Kin­der­ta­ges­stät­ten brau­chen aber nach wie vor per­so­nel­le Ent­las­tung, auch bei Lei­tungs- und Sekre­ta­ri­ats­auf­ga­ben, bei Auf­ga­ben im Bereich der Rei­ni­gung und der Küchen­diens­te. Wir ste­hen an der Sei­te der Kin­der, der Eltern, der Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern sowie der Trä­ger. Daher wer­den wir auch künf­tig gegen­über der Lan­des­re­gie­rung ener­gisch dar­auf drän­gen, dass die pro­ble­ma­ti­sche Per­so­nal­si­tua­ti­on in unse­ren Kitas im Land been­det wird.“