7. Mai 2019

CDU im Kreis Ahrweiler will sich weiter für den ländlichen Raum einsetzen: Erhalt der Krankenhäuser und die Zukunft der Ärzteversorgung sind wichtige Themen

Die CDU im Kreis Ahr­wei­ler weist dar­auf hin, dass sie bereits 2007 den Antrag gestellt hat, auch den länd­li­chen Raum beson­ders zu för­dern. Seit die­ser Zeit wur­den Aktio­nen in die­sem Bereich mit 650.000 Euro bedacht, was ver­stärkt durch das Enga­ge­ment der Ehren­amt­li­chen Wer­te von etwa 3,3 Mio. Euro geschaf­fen hat. Die­se För­de­rung will die CDU auch in den kom­men­den Jah­ren fort­set­zen und, wenn finan­zi­ell mög­lich, noch ver­stär­ken, denn hier ent­ste­he durch gemein­schaft­li­che Arbeit etwas, was auch in Zukunft die eige­ne Hei­mat noch lebens­wer­ter macht. Hei­mat ist ein zen­tra­ler Begriff der CDU in den Pro­gram­men auf Bundes‑, Lan­­des- und Kreis­ebe­ne, wes­halb gera­de durch Nut­zung der Bun­des­pro­gram­me und auch durch die Arbeit der Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ten Mecht­hild Heil sicher in Zukunft man­ches umge­setzt wer­den kön­ne. Die För­de­rung des Twin mit über 2 Mil­lio­nen Euro setzt hier schon ein Zeichen.

Die CDU im Kreis­tag weist dar­auf hin, dass im Grund­ge­setz die Schaf­fung von gleich­wer­ti­gen, nicht von glei­chen Lebens­ver­hält­nis­sen in Stadt und Land, die anzu­stre­ben sei­en, gespro­chen wird. Das sei das Ziel, das man auch wei­ter ver­fol­ge. Hier­zu gehö­ren für die Men­schen zum Bei­spiel Arbeits­plät­ze, ver­kehrs­si­che­re Stra­ßen, Ver­bin­dun­gen des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs, Grund­be­din­gun­gen des All­tags­le­bens wie Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, Ärz­tin­nen und Ärz­te, Mög­lich­kei­ten der Frei­zeit­be­schäf­ti­gung, ver­bes­ser­te Ver­sor­gung im Bereich des Inter­nets, erreich­ba­re Kran­ken­häu­ser usw.

Das sind viel­fäl­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen, die, so der Vor­sit­zen­de der Kreis­tags­frak­ti­on Karl-Heinz Sund­hei­mer,  nicht allein vom Kreis gewähr­leis­tet wer­den könn­ten. Hier sei­en die Städ­te, die Ver­bands­ge­mein­den, das Land Rhein­­land-Pfalz und der Bund gefragt. Des­halb brau­che man die Hil­fe aller. Die der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im ehren­amt­li­chen Bereich, die der Abge­ord­ne­ten aller Par­tei­en, beson­ders natür­lich der Abge­ord­ne­ten der Wahl­krei­se, im Bund die von Mecht­hild Heil und im Land­tag die von Horst Gies und Gui­do Ernst. Man brau­che auch wei­ter den enga­gier­ten Ein­satz für den länd­li­chen Raum durch Land­rat Dr. Jür­gen Pföhler.

Eini­ges sieht die CDU durch ihr Pro­gramm für den länd­li­chen Raum schon auf den Weg gebracht, eini­ges kommt durch das neue ÖPNV-Kon­­zept, dass sicher noch opti­miert wer­den kön­ne, in Gang. Anträ­ge an den Lan­des­be­trieb für Mobi­li­tät zur Sanie­rung der Stra­ßen sind auf den Weg gebracht. Im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung beginnt man bei den Schu­len, hat aber auch schon Plä­ne zur Brei­t­­band- bzw. Glas­fa­ser­ver­sor­gung im länd­li­chen Bereich. Die­se müs­sen aber zunächst noch mit den Ver­bands­ge­mein­den, Städ­ten und Gemein­den abge­stimmt werden.

Für den Erhalt der Kran­ken­häu­ser in Ade­nau und Burgb­rohl will man kämp­fen, genau­so wie für die Siche­rung wich­ti­ger Abtei­lun­gen in den Kran­ken­häu­sern Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler und Rema­gen. Im länd­li­chen Raum müs­se neben der stär­ke­ren Nut­zung der Tele­me­di­zin und dem Aus­bau der DRK Ret­tungs­wa­chen über wei­te­re Maß­nah­men gespro­chen werden.

Die Zukunft der Ärz­te­ver­sor­gung im Land Rhein­­land-Pfalz — vor allem in den länd­lich gepräg­ten Gebie­ten – kön­ne näm­lich nur mit einem Bün­del von Maß­nah­men sicher­ge­stellt wer­den. So müss­ten bereits in den nächs­ten Jah­ren 60 Pro­zent der Haus­­arzt- und Fach­arzt­pra­xen nach­be­setzt wer­den. Neben der Ent­wick­lung von medi­zi­ni­schen Zukunfts­kon­zep­ten müs­se auch die Anzie­hungs­kraft für Land­ärz­te durch geziel­te Stru­k­­tur- und För­der­maß­nah­men erhöht wer­den. Durch die Ein­rich­tung geziel­ter Sti­pen­di­en­pro­gram­me, kom­bi­niert mit einer Land­arzt­quo­te zur Stär­kung der ambu­lan­ten, ins­be­son­de­re haus­ärzt­li­chen Ver­sor­gung, sind ers­te Schrit­te von der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on ein­ge­lei­tet wor­den. Die CDU im Land unter­stützt dar­über hin­aus zur Siche­rung einer bedarfs­ge­rech­ten und wohn­ort­na­hen Gesund­heits­ver­sor­gung die Ein­rich­tung medi­zi­ni­scher Ver­sor­gungs­zen­tren. Die­se sol­len der haus ‑und fach­ärzt­li­chen Ver­sor­gung wie auch der Bün­de­lung der medi­zi­ni­schen Ange­bo­te in der Regi­on die­nen. Ein Ansatz, der auch von der CDU im Kreis Ahr­wei­ler mit­ge­tra­gen wer­den könnte.