26. Febru­ar 2018

CDU-Kreistagsfraktion besichtigte renovierte Eifelvereinshütte in Niederzissen

Meh­re­re Mit­glie­der der Kreis­tags­frak­ti­on der CDU im Kreis Ahr­wei­ler, unter ihnen auch die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Horst Gies und Gui­do Ernst, besuch­ten die reno­vier­te Eifel­ver­eins­hüt­te, die inzwi­schen in das Eigen­tum der Orts­ge­mein­de Nie­der­zis­sen über­ge­gan­gen ist. Sie lie­ßen sich von Bür­ger­meis­ter Rolf Hans erläu­tern, wel­che Maß­nah­men zum Erhalt und zur Reno­vie­rung die Orts­ge­mei­ne durch­ge­führt hat und wie die För­der­mit­tel des Krei­ses Ahr­wei­ler ver­wen­det wur­den. Die Kreis­po­li­ti­ker zeig­ten sich erstaunt und begeis­tert von dem, was dort durch ehren­amt­li­che Arbeit in fast 350 Arbeits­stun­den und mit erheb­li­chen Eigen­mit­teln der Gemein­de, aber auch mit 5000 Euro För­de­rung durch den Kreis geleis­tet wurde.

Rolf Hans erläu­ter­te den Besu­chern, dass die Wan­der­hüt­te „Brohl­tal­blick“, die bis 2016 vom Nie­der­zis­sener Eifel­ver­ein bewirt­schaf­tet wur­de, von der Orts­ge­mein­de nach der Auf­lö­sung des Ver­eins  2017 auch wegen der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht für das gemein­de­ei­ge­nen Grund­stück über­nom­men wur­de. Die Hüt­te befand sich, wie der Orts­bür­ger­meis­ter sag­te in einem sanie­rungs­be­dürf­ti­gen, die Elek­trik sogar in einem kri­ti­schen Zustand.

Von Wan­de­rern und Besu­chern des Rod­der Maa­res wird die Hüt­te und der Platz aber ger­ne auf­ge­sucht und auch von der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung wird sie immer ger­ne für Fei­er­lich­kei­ten genutzt. Aus die­sen Grün­den ent­schloss sich die Orts­ge­mein­de Nie­der­zis­sen zu einer Sanie­rung, die zwi­schen März und Juni 2017 durch­ge­führt wur­de. Es wur­den neue Tische und Bän­ke auf­ge­stellt, der Innen­hof saniert, das Dach wie­der dicht gemacht und auch ein neu­er Außen­an­strich auf­ge­bracht. Beson­ders auf­wen­dig war aber auch die Sanie­rung der Elek­tro­in­stal­la­ti­on und die Anschaf­fung eines leis­tungs­star­ken Aggre­ga­tes, wo die Fir­ma Koll Hil­fe bot.

Ins­ge­samt haben die Arbei­ten und Mate­ria­li­en, so Bür­ger­meis­ter Hans, Kos­ten von mehr als 30.000 Euro ver­ur­sacht, wes­halb man die För­der­hil­fe des Krei­ses gut gebrau­chen konn­te. Die CDU-Kreis­­tags­­­mi­t­­glie­­der zeig­ten sich erfreut, dass auch hier wie­der ein­mal mit Kreis­mit­teln und täti­ge Hil­fe von vie­len Ehren­amt­lern eine tol­le Ein­rich­tung für die Bevöl­ke­rung erhal­ten wer­den konnte.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Karl-Heinz Sund­hei­mer bedank­te sich bei Rolf Hans für die Erläu­te­run­gen und stell­ver­tre­tend bei ihm auch für das Enga­ge­ment der Orts­ge­mein­de, der Ver­ei­ne und der ehren­amt­li­chen Hel­fer. Er ist über­zeugt, dass das in 2001 von Land­rat Dr. Pföh­ler und CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on ange­sto­ße­ne Pro­gramm zur Ver­­eins- und Ehren­amts­för­de­rung und das 2007 von der CDU bean­trag­te Pro­gramm zu För­de­rung des länd­li­chen Raums, aus dem die För­de­rung des Nie­der­zis­sener Pro­jekts kam, dazu bei­tra­gen, das gesell­schaft­li­che Leben im Kreis zu fördern.