22. Sep­tem­ber 2017

CDU Fraktion im Kreistag Ahrweiler: „Ungeklärte Fragen bei geplanter Starkstromleitung im AW-Kreis“

Die Fir­ma Ampri­on plant die Star­k­­strom-Ver­­­bin­­dung „Ultra­net“, die als 340 Kilo­me­ter lan­ge Tras­se von Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len nach Baden-Wür­t­­te­m­­berg auch durch den Kreis Ahr­wei­ler füh­ren soll. Erst­mals in Deutsch­land sol­len auf einer schon bestehen­den Lei­tung sowohl Wech­sel­strom als auch Gleich­strom durch­ge­lei­tet wer­den. Ampri­on will dafür die Mas­ten einer bereits vor­han­de­nen Strom­tras­se nut­zen. Auch der Kreis Ahr­wei­ler ist davon betrof­fen. Die Lei­tung ver­läuft stre­cken­wei­se an der A 61 vor­bei, über das Gebiet der Gemein­de Graf­schaft, der Städ­te Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler und Sin­zig, sowie der Ver­bands­ge­mein­den Bad Brei­sig und Brohl­tal. Dar­auf weist jetzt der Vor­sit­zen­de der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on Karl-Heinz Sund­hei­mer hin.

Das Pro­jekt befin­det sich in den ers­ten Pla­nungs­schrit­ten eines mehr­jäh­ri­gen Zulas­sungs­ver­fah­rens. Zustän­dig hier­für ist die Bun­des­netz­agen­tur. Sund­hei­mer: „Die CDU for­dert bereits jetzt, dass die end­gül­ti­ge Zulas­sung nur erfol­gen darf, wenn jeg­li­che Risi­ken für Mensch und Natur aus­ge­schlos­sen sind. Mit Blick auf die Höhe der Strom­mas­ten gilt das auch hin­sicht­lich mög­li­cher Beein­träch­ti­gun­gen unse­res Landschaftsbildes.“

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on habe daher bean­tragt, so Sund­hei­mer wei­ter, das The­ma auf die Tages­ord­nung der nächs­ten Kreis­tags­sit­zung zu set­zen. Ziel sei es, gemein­sam mit den ande­ren Frak­tio­nen im Hin­blick auf das lau­fen­de Ver­fah­ren bei der Bun­des­netz­agen­tur eine ent­spre­chen­de Reso­lu­ti­on zu verabschieden.