7. Juni 2017

Julia Klöckner im Arp-Museum Remagen/Rolandseck

Sehr kunst­in­ter­es­siert zeig­te sich die Lan­des­vor­sit­zen­de der rhein­­land-pfäl­­zi­­schen CDU als sie vor weni­gen Tagen einen Teil ihrer sicher sehr knapp bemes­se­nen Frei­zeit nutz­te, um der Hen­ry Moo­re Aus­stel­lung im Arp-Muse­um einen Besuch abzustatten.

Wie berich­tet ist es dem Muse­um unter Lei­tung sei­nes Direk­tors Oli­ver Korn­hoff und unter Mit­hil­fe der Hen­ry Moo­re Foun­da­ti­on und ihrem Aus­stel­lungs­lei­ter Sebas­tia­no Baras­si gelun­gen, mehr als 40 Wer­ke von Hen­ry Moo­re, neben wei­te­ren Gemäl­den und Skulp­tu­ren aus der bedeu­ten­den Kunst­samm­lung Rau und Wer­ken aus der Hans Arp Samm­lung zu präsentieren.

Die Aus­stel­lung begeis­ter­te die rhein­­land-pfäl­­zi­­sche Oppo­si­ti­ons­chefin, die sich mit der Moo­­re-Skul­p­­tur „Oval with Points“ ablich­ten ließ. Auch den Titel der Aus­stel­lung „Hen­ry Moo­re – Vision.Creation.Obsession“ fand sie in der Prä­sen­ta­ti­on der zum Teil monu­men­ta­len Wer­ke im Außen- und Innen­be­reich des Muse­ums erfolg­reich umge­setzt. Hier­zu hat­te das Muse­um in sei­nen Infor­ma­tio­nen deut­lich gemacht, dass „Visi­on“ für die „lebens­lang gro­ße Visi­on von Mensch­lich­keit in der Kunst“ ste­hen soll. Eine Vor­stel­lung, die für den Künst­ler Hen­ry Moo­re sowohl in der Betrach­tung von Wer­ken ande­rer Künst­lern als auch in der Gestal­tung sei­ner eige­nen Kunst von zen­tra­ler Bedeu­tung war. Dane­ben der Begriff „Crea­ti­on“, der für ihn für „schöp­fe­ri­sche Ori­gi­na­li­tät“ und  „ nicht abbil­den — Bil­den“ stand, sowie schließ­lich „Obses­si­on“ , die, wie die Infor­ma­ti­on des Arp-Muse­ums sagt, „Moo­res Lie­be zum gro­ßen For­mat“ deut­lich macht.

Für die stell­ver­tre­ten­de Bun­des­vor­sit­zen­de der CDU Julia Klöck­ner ist es eine außer­ge­wöhn­lich gelun­ge­ne Aus­stel­lung eines der bekann­tes­ten Bild­hau­ers, wenn nicht sogar des bekann­tes­ten Bild­hau­ers der Moderne.

Sie ist der Mei­nung, dass die­se Expo­si­ti­on noch bis zum 07. Janu­ar 2018 vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher ver­dient hat, durch die auch das Hans-Arp Muse­um vie­le neue Freun­din­nen und Freun­de  gewin­nen soll­te, die dann auch zu zukünf­ti­gen Aus­stel­lun­gen den Weg nach Remagen/Rolandseck finden.