7. Juni 2017

CDU Kreistagsfraktion tagte in Niederzissen

Ihre Frak­ti­ons­sit­zung hielt die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on in Nie­der­zis­sen ab. Es sei gute Tra­di­ti­on, wie der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Karl-Heinz Sund­hei­mer sag­te, dass man immer wie­der ein­mal eine Frak­ti­ons­sit­zung in einer der Städ­te oder Ver­bands­ge­mein­den des Krei­ses abhält.

Orts­bür­ger­meis­ter Rolf Hans und Frak­ti­ons­mit­glied Richard Keu­ler erläu­ter­ten den Kreis­po­li­ti­ke­rin­nen und –poli­ti­kern, was sich in Nie­der­zis­sen getan hat. Im Mit­tel­punkt stand der in Nie­der­zis­sen gestal­te­te Platz der Genera­tio­nen, den Orts­bür­ger­meis­ter Rolf Hans erklär­te. Schon sein Vor­gän­ger, Richard Keu­ler, hat­te hier die dafür not­wen­di­gen Flä­chen für die Gemein­de erwer­ben kön­nen. Der neue Gemein­de­rat unter der Füh­rung von Rolf Hans arbei­te­te kon­ti­nu­ier­lich an die­sem Pro­jekt wei­ter. Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on war von der über­zeu­gen­den Ver­wirk­li­chung der Idee eines gemein­sa­men Plat­zes für Jung und Alt sehr ange­tan. Hier fin­den sich moder­ne Kin­der­spiel­plät­ze für Kin­der bis zu 8 und bis zu 12 Jah­ren. Es gibt eine Boc­cia­bahn für Erwach­se­ne, aber auch Senio­ren, genau­so wie Gym­nas­tik­ge­rä­te, alles schön ein­ge­bet­tet in Rasen­flä­chen und durch­flos­sen von einem klei­nen Bach, den man über eine Brü­cke que­ren kann.

Hier bie­tet aber auch ein gro­ßer mit Ver­bund­pflas­ter gedeck­ter Platz in der Dorf­mit­te die Mög­lich­keit Fes­te zu fei­ern. Hier auf dem Markt­platz kann die Gemein­schaft zusam­men­kom­men, wie Rolf Hans sag­te. Der Platz sei auch außer­halb von Fest­ta­gen von Jung und Alt gut besucht.

Für die Zukunft plant man nun die frü­he­ren Gara­gen neben der alten Schu­le, die bis vor kur­zem als Bau­hof genutzt wur­den, abzu­rei­ßen und auf die­ser Flä­che ein Bür­ger­haus zu errich­ten, in dem Ver­ei­ne sich tref­fen und klei­ne­re Ver­an­stal­tun­gen bis zu ca. 100 Per­so­nen statt­fin­den kön­nen. In die­se Pla­nun­gen möch­ten der Gemein­de­rat und der Orts­bür­ger­meis­ter auch die Bevöl­ke­rung einbinden.

MdL Gui­do Ernst, der in der Frak­ti­on im Land­tag und Kreis­tag auch beson­ders die Inter­es­sen von Ehren­amt­lern und Ver­ei­nen ver­tritt, war genau wie Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Karl-Heinz Sund­hei­mer von die­ser Idee sehr angetan.

Im Anschluss besuch­te die Kreis­tags­frak­ti­on mit ihrem Mit­glied Richard Keu­ler die ehe­ma­li­ge Syn­ago­ge und ließ sich von ihm, der mit sei­ner Ehe­frau, dem Kul­­tur- und Hei­mat­ver­ein und dem För­der­ver­ein hier beson­ders enga­giert ist, die Ent­wick­lung die­ses Pro­jekts erklä­ren. Vor 5 Jah­ren hat­te man die­sen Ort schon ein­mal besucht und war begeis­tert, was sich in der Zwi­schen­zeit alles getan hat. Die Kreis­po­li­ti­ker bestaun­ten die Expo­si­ti­on im Muse­um­s­teil, die wis­sen­schaft­lich höchst inter­es­san­ten Fun­de, die deutsch­land­weit bedeu­tend sind und lob­ten die kul­tu­rel­len und schu­li­schen Aktio­nen , die von Richard Keu­ler und sei­nen Mit­strei­tern durch­ge­führt werden.

Er erläu­ter­te, dass die Syn­ago­ge vom Ursprung her ja ein Haus der Zusam­men­kunft, des Ler­nens und des Betens war und dass die bei­den ers­ten Akti­vi­tä­ten auch wie­der gepflegt wür­den, nach­dem die ehe­ma­li­ge Syn­ago­ge heu­te kei­ne sakra­le Stät­te mehr ist.

Die Frak­ti­ons­sit­zung fand dann auch in der ehe­ma­li­gen Syn­ago­ge statt. Man beschäf­tig­te sich wie­der mit dem Abfall­wirt­schafts­kon­zept und den Bür­ger­ein­ga­ben, die dazu gemacht wur­den. Auch mit den Brie­fen an die Kreis­po­li­ti­ker und die Ver­wal­tung in die­ser Ange­le­gen­heit, sowie mit den ver­öf­fent­lich­ten Leser­brie­fen. Die Mit­glie­der stimm­ten den Ant­wort­schrei­ben des Land­rats auf die­se Ein­ga­ben zu.

Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler erläu­ter­te auch die Über­le­gun­gen der Ver­wal­tung zur Pfle­ge­ton­ne, die in den nächs­ten Sit­zun­gen des Werks­aus­schus­ses und des Kreis­tags beschlos­sen wer­den soll.

Im Anschluss besprach man in einer Art Halb­zeit­bi­lanz, was vom Wahl­pro­gramm bis­her erreicht sei und was noch umge­setzt wer­den soll. Hier­zu ging Karl-Heinz Sund­hei­mer mit den Frak­ti­ons­mit­glie­dern noch ein­mal die ein­zel­nen Punk­te des Pro­gramms durch. Die Ergeb­nis­se will man in naher Zukunft auch der Öffent­lich­keit vorstellen.

Gegen Ende der Sit­zung griff MdL Horst Gies das The­ma Rhein­brü­cke bei Rema­gen Kripp oder Sin­zig auf. Sowohl er wie auch Gui­do Ernst und Karl-Heinz Sund­hei­mer waren von Ulrich van Beb­ber auf die­ses The­ma ange­spro­chen worden.

Die­ser Plan war auch ein­mal Gegen­stand von frü­he­ren Wahl­pro­gram­men der CDU. Die Frak­ti­on war aber der Ansicht, dass man zunächst ein­mal die Mei­nung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort aus­lo­ten sol­le, bevor man hier initia­tiv wird bzw. sich einer Initia­ti­ve anschließt.