7. Febru­ar 2017

Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil der Gesellschaft — Mechthild Heil (CDU) kritisiert Diffamierung der Bauern durch Bundesumweltministerium und fordert Kampagnenstopp

In der letz­ten Woche hat Bun­des­um­welt­mi­nis­tern Bar­ba­ra Hend­ricks eine Kam­pa­gne für neue “Bau­ern­re­geln” gestar­tet. Die in Rei­men for­mu­lier­ten The­sen dis­kre­di­tie­ren pau­schal die Land­wirt­schaft. So heißt es z.B. “Gibt‘s nur Mais auf wei­ter Flur, fehlt vom Hams­ter jede Spur”. Bau­ern und CDU-Poli­­ti­­ker ver­ur­tei­len die Kam­pa­gne. “Hier wird auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler ein gan­zer Berufs­stand ver­un­glimpft. Ich erle­be hier in mei­nem Wahl­kreis, dass Land­wir­te und Win­zer umwelt­be­wusst agie­ren. Vie­le Flä­chen wer­den von Genera­ti­on zu Genera­ti­on bear­bei­tet und sol­len auch zukünf­tig den Kin­dern und Enkeln noch Erträ­ge brin­gen. Der SPD-Minis­­te­­rin müss­te klar sein, wel­che Anstren­gun­gen die Bau­ern unter­neh­men, um die stän­dig wach­sen­den Vor­ga­ben ein­zu­hal­ten. So güns­ti­ge, sau­be­re und nach­hal­tig pro­du­zier­te Lebens­mit­tel wie bei uns gibt es welt­weit nicht”, so Mecht­hild Heil.

Aktu­ell wird im Deut­schen Bun­des­tag auch über die neue Dün­ge­ver­ord­nung ver­han­delt, die lei­der immer wie­der von Umwelt­mi­nis­te­rin Hend­ricks mit neu­en büro­kra­ti­schen Anfor­de­run­gen ange­rei­chert und ver­zö­gert wird. Mecht­hild Heil zeigt sich daher ver­är­gert: “Von der Minis­te­rin erwar­te ich eine seriö­se und objek­ti­ve Dar­stel­lung und kei­ne popu­lis­ti­sche Ver­un­glimp­fung unse­rer Land­wirt­schaft. Sie muss die Kam­pa­gne schleu­nigst beenden!”