9. Dezem­ber 2016

Mechthild Heil MdB, Guido Ernst MdL und Horst Gies MdL zum Bundesverkehrswegeplan 2013: Bund stuft Projekte im Kreis Ahrweiler vordringlich ein

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag hat der Deut­sche Bun­des­tag die Aus­bau­ge­set­ze zum Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan 2030 ver­ab­schie­det. Die Pro­jek­te „Lücken­schluss A1“, „6‑spuriger Aus­bau A61“ und „Ahr­que­rung B266“ befin­den sich in der Kate­go­rie des soge­nann­ten „vor­dring­li­chen Bedarfs“. Damit wur­de die­sen Pro­jek­ten die höchst­mög­li­che Prio­ri­tät bei der Rea­li­sie­rung der bun­des­weit geplan­ten Infra­struk­tur­pro­jek­te in den kom­men­den 15 Jah­ren ein­ge­räumt. „Der neue Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan setzt damit wich­ti­ge Akzen­te im Land­kreis Ahr­wei­ler“ fasst die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil erfreut zusam­men. „Dass gleich drei Pro­jek­te im neu­en Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan so hoch ein­ge­stuft wur­den, beweist, wie wich­tig eine leis­tungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur für die Ent­wick­lung der Regi­on ist.“

Gemein­sam mit der Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ten Mecht­hild Heil MdB und dem ver­ant­wort­li­chen Bericht­erstat­ter der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on, Patrick Schnie­der MdB, haben sich die Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Horst Gies und Gui­do Ernst in Pla­nungs­run­den und Gesprä­chen wie­der­holt für die Belan­ge ihrer Wahl­krei­se ein­ge­setzt. „Ich freue mich über die­se deut­li­che Posi­tio­nie­rung des Bun­des und erwar­te jetzt von der Lan­des­re­gie­rung in Mainz, dass sie die Pla­nun­gen für die Neu- und Aus­bau­ten an A1, A61 und B266 zügig abschließt und Bau­recht schafft, damit die Pro­jek­te auch rea­li­siert wer­den kön­nen“, so Horst Gies MdL. Ins­be­son­de­re gel­te dies für die Orts­um­ge­hung Lohr­dorf im Zuge der Bun­des­stra­ße 266, damit end­lich die drin­gend nöti­ge Ent­las­tung vom Durch­gangs­ver­kehr für die Men­schen erfolgt. Für die in der Ver­gan­gen­heit übli­chen Ver­zö­ge­run­gen fehlt auch Gui­do Ernst MdL jedes Ver­ständ­nis: Den Bür­gern müs­se bewusst sein, dass die Mit­tel, die auf­grund nicht abge­schlos­se­ner Pla­nun­gen nicht abge­ru­fen wer­den, in ande­re Bun­des­län­der flie­ßen, obwohl sie eigent­lich für Rhein­­land-Pfalz bestimmt waren.

Zum Hin­ter­grund: Der neue Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan berück­sich­tigt rhein­­land-pfäl­­zi­­sche Pro­jek­te in deut­lich grö­ße­rem Umfang als der letz­te Plan­ent­wurf. Betru­gen die Inves­ti­ti­ons­mit­tel für rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Stra­ßen­pro­jek­te des Vor­dring­li­chen und Wei­te­ren Bedar­fes mit Pla­nungs­recht im Jahr 2003 noch 2,53 Mrd. Euro, stie­gen sie im dies­jäh­ri­gen Ent­wurf um mehr als 50 Pro­zent auf 3,80 Mrd. Euro an. Mit dem Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan ent­schei­det der Deut­sche Bun­des­tag, wel­che Bun­des­ver­kehrs­we­ge in den nächs­ten 15 Jah­ren aus- oder neu­ge­baut wer­den sol­len. Für eine Rea­li­sie­rung ist die Ein­stu­fung in eine hohe Dring­lich­keits­ka­te­go­rie wie den Vor­dring­li­chen Bedarf oder den Wei­te­ren Bedarf mit Pla­nungs­recht erfor­der­lich. Der Bund stellt die Finanz­mit­tel für den Bau bereit, die Bun­des­län­der sind für die zügi­ge Pla­nung und Aus­füh­rung der Bau­vor­ha­ben ver­ant­wort­lich. Erst wenn die Län­der voll­stän­di­ge Plan­un­ter­la­gen vor­le­gen, kann mit dem Bau eines Bun­­­des­­ver­­­kehrs­­we­­ge­­plan-Pro­­­je­k­­tes begon­nen wer­den. Der nächs­te Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan wird vor­aus­sicht­lich im Jahr 2030 beschlossen.