2. August 2016

Lückenschluss A1 muss jetzt zügig umgesetzt werden

In der letz­ten Frak­ti­ons­sit­zung der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on im Bereich der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau konn­ten die CDU-Kreis­­tags­­­po­­li­­ti­­ker den Bür­ger­meis­ter der VG Ade­nau Herrn Gui­do Nisi­us als Gast begrü­ßen. Die­ser infor­mier­te sie unter ande­rem über den Sach­stand bei Bau der A1. Ein The­ma, das für die Regi­on emi­nent wich­tig ist.

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on begrüß­te die Aus­sa­ge des neu­en Minis­ters für Wirt­schaft, Ver­kehr, Land­wirt­schaft und Wein­bau Rhein­­land-Pfalz, Dr. Vol­ker Wis­sing, der Lücken­schluss der A1 zwi­schen Kel­berg und Blan­ken­heim sei aus ver­­­kehrs- und struk­tur­po­li­ti­scher Sicht eines der zen­tra­len Anlie­gen der neu­en Landesregierung.

Dies hat­te Wis­sing dem Bür­ger­meis­ter der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau, Gui­do Nisi­us in einem Schrei­ben mit­ge­teilt. Die Plan­fest­stel­lungs­un­ter­la­gen für den rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Auto­bahn­ab­schnitt Kel­­berg-Ade­­nau wür­den auf der Grund­la­ge der mit dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um abge­stimm­ten Detail­plä­ne der­zeit erstellt, so der Minis­ter wei­ter. Danach ste­he die Wie­der­auf­nah­me des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens für die­sen Abschnitt an.

Der neue Ver­kehrs­mi­nis­ter ver­si­cher­te, die­se Schrit­te mit größt­mög­li­chem Nach­druck anzu­ge­hen. An die­ser Zusa­ge wer­de man ihn im Kreis Ahr­wei­ler mes­sen, mein­te hier­zu MdL Gui­do Ernst. Auf nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­scher Sei­te wer­den der­zeit Detail­pla­nun­gen auf­ge­stellt sowie zwi­schen­zeit­lich erfor­der­lich gewor­de­ne Ände­run­gen in die Pla­nung eingearbeitet.

Trotz die­ser erfreu­li­chen Grund­satz­aus­sa­ge erwar­ten wir von der neu­en Lan­des­re­gie­rung, dass sie jetzt aufs Tem­po drückt und umge­hend Fak­ten geschaf­fen wer­den“, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU- Kreis­tags­frak­ti­on Karl-Heinz Sund­hei­mer, „denn uns läuft all­mäh­lich die Zeit davon. Die ers­ten Gut­ach­ten ver­lie­ren Ende des Jah­res 2016 ihre Gül­tig­keit, sodass sie neu in Auf­trag gege­ben wer­den müssten.“

Vor gut einem Jahr hat­te der bis zur Land­tags­wahl für den Lücken­schluss A1 zustän­di­ge Innen­mi­nis­ter Lew­entz noch ver­kün­det, die Plan­fest­stel­lungs­un­ter­la­gen für den Stre­cken­ab­schnitt Kel­berg – Ade­nau wären Ende 2015 fertiggestellt.

Und schon wie­der ist sehr viel wert­vol­le Zeit ins Land gegan­gen, ohne dass hier nen­nens­wer­te Fort­schrit­te erzielt wur­den“, sagt MdL Horst Gies, „die Men­schen in der struk­tur­schwa­chen Eifel­re­gi­on wer­den schon viel zu lan­ge hingehalten.“

Im Anschluss dank­te Bür­ger­meis­ter Nisi­us dem Ahr­wei­ler Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler, der an der Sit­zung teil­nahm, und der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on für ihren Ein­satz bei wich­ti­gen Pro­jek­ten im Gebiet der VG Ade­nau wie dem Natur­schutz­groß­pro­jekt Obe­re Ahr/Hocheifel, dem Öko-Schu­l­­pro­­jekt des Krei­ses und dem Enga­ge­ment für die Kreis­schu­len im Ade­nau­er Bereich.

Zukunfts­the­men wer­den nach Aus­kunft von Bür­ger­meis­ter  Nisi­us noch die Wei­ter­ent­wick­lung der Breit­band­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum und die Rea­li­sie­rung des Rad­wegs Fuchs­ho­­fen- Schuld sein, wo es aller­dings um 5 Mio. Kos­ten gehe und der momen­tan im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren sei.