15. Juli 2016

Innenminister will keine BUGA 31 bis Rolandseck

In einer sehr knap­pen und wie die betrof­fe­nen CDU-Abge­­or­d­­ne­­ten emp­fin­den „arro­gan­ten“ Wei­se beant­wor­te­te das Innen­mi­nis­te­ri­um mit Unter­schrift des Innen­mi­nis­ters Roger Lew­entz die Anfra­ge der CDU-Abge­­or­d­­ne­­ten aus dem nörd­li­chen Rhein­­land-Pfalz zur Aus­wei­tung des Ver­an­stal­tungs­raums für die Buga 2031. Die Fra­ge, war­um die Buga nicht auch für das Gebiet von Koblenz bis Rolands­eck mit­be­auf­tragt wur­de, beant­wor­te­te der Minis­ter wie folgt: „Der Zweck­ver­band Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal hat in sei­ner Sit­zung am 09.09.2015 eine Bewer­bung um die Aus­rich­tung einer Bun­des­gar­ten­schau bera­ten und begrüßt und das Innen­mi­nis­te­ri­um um eine Vor­stu­die für das Unesco-Welt­­er­be­­ge­­biet gebe­ten, die als Grund­la­ge der wei­te­ren kom­mu­na­len Bera­tun­gen dient.“

Den Abge­ord­ne­ten Gui­do Ernst, Horst Gies, Hedi The­len, Dr. Adolf Wei­land, Ellen Demuth und Josef Dötsch, sowie auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mecht­hild Heil erschließt sich aus die­ser knap­pen Ant­wort nicht, war­um ihre Initia­ti­ve aus dem letz­ten Jahr, die dem Minis­te­ri­um bei Auf­trags­ver­ga­be bekannt war, kei­ner­lei Berück­sich­ti­gung fand. Sie sind der Ansicht, dass man hier aus Wahl­kreis­über­le­gun­gen her­aus, das nörd­li­che Rhein­­land-Pfalz wie­der ein­mal unbe­rück­sich­tigt ließ. Auch die Ant­wort auf die Fra­ge, war­um die Stu­die den grö­ße­ren Raum nicht unter­such­te, wur­de nur knapp mit dem Hin­weis auf Erfah­run­gen in der Havel­re­gi­on bei der Buga 2015 beant­wor­tet. Die Abge­ord­ne­ten wei­sen dar­auf hin, dass sie dies ja bereits in die­ser knap­pen Form in der Vor­stu­die lesen konn­ten. Sie hät­ten eine detail­lier­te­re Ant­wort erwar­tet, denn die Erfah­run­gen aus der Havel-Regi­on könn­ten ja auch den Schluss zulas­sen, dass ein dezen­tra­les Kon­zept über­haupt Pro­ble­me auf­wei­se bzw. Hin­wei­se geben, wie man ein sol­ches Kon­zept auch im grö­ße­ren Raum umset­zen kön­ne. Schließ­lich konn­te auch die Ant­wort auf die Fra­gen nach Aus­spa­rung der Räu­me Koblenz und Bin­gen, die ja bereits Gar­ten­schau­en durch­füh­ren konn­ten, um dem Raum Koblenz bis Rolands­eck eine Chan­ce zu geben, die Abge­ord­ne­ten nicht überzeugen.

Es scheint “, so Gui­do Ernst und Horst Gies, „ eher akzep­ta­bel, Koblenz und Bin­gen zum zwei­ten Mal in den Genuss von Struk­tur­för­der­gel­der kom­men zu las­sen, als die Regi­on Koblenz bis Rolands­eck zu berück­sich­ti­gen.“ Die CDU-Abge­­or­d­­ne­­ten wür­de auch inter­es­sie­ren, was SPD-Ober­­bür­­ger­­meis­­ter Achim Hüt­ten aus Ander­nach zu die­ser Fra­ge zu sagen habe.