10. April 2016

Horst Gies MdL und Guido Ernst MdL zur polizeilichen Kriminalstatistik 2015: Bilanz der Dreyer-Regierung: Weniger Polizei – erschreckend mehr Wohnungseinbrüche

Die jetzt von SPD-Innen­­mi­­nis­­ter Roger Lew­entz vor­ge­stell­te Poli­zei­li­che Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2015 (PKS) weist eine mas­si­ve Zunah­me der Woh­nungs­ein­brü­che in Rhein­­land-Pfalz um 22,4 Pro­zent aus. Dazu äußern sich auch die bei­den CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler, Horst Gies und Gui­do Ernst. Jetzt wis­se man, so die Christ­de­mo­kra­ten, war­um die von Frau Drey­er geführ­te rot-grü­­ne Regie­rung die PKS erst nach der Land­tags­wahl vor­ge­legt habe.

Die Zahl der erfass­ten Straf­ta­ten ist nach einer Sta­gna­ti­on auf viel zu hohem Niveau im Ver­gleich der Jah­re 2013 und 2014 im Jahr 2015 wei­ter gestie­gen, und zwar um 3,4 Pro­zent. Zugleich sind die Zah­len im Bereich der Woh­nungs­ein­brü­che förm­lich explo­diert. Eine Stei­ge­rung um über 22 Pro­zent, also um mehr als ein Fünf­tel, ist kein Betriebs­un­fall, son­dern offen­bart ekla­tan­te Män­gel in der von Innen­mi­nis­ter Lew­entz zu ver­ant­wor­ten­den Sicher­heits­ar­chi­tek­tur. Zugleich haben wir mit 47,9 Pro­zent einen Rekord­wert bei den ver­such­ten Woh­nungs­ein­brü­chen. Die­se Ent­wick­lung steht in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit der durch die man­gel­haf­te Lew­ent­z­sche Ein­stel­lungs­po­li­tik ver­ur­sach­ten Per­so­nal­pro­ble­me bei der Poli­zei, so die deut­li­che Kri­tik von Horst Gies und Gui­do Ernst.

Dar­an ändert auch die leicht gestie­ge­ne Auf­klä­rungs­quo­te in die­sem Delikt­be­reich nichts. Nach der his­to­risch nied­ri­gen Quo­te von 13,9 Pro­zent im Jahr 2014 lie­gen wir nun immer noch unter der Quo­te von 2013. Auf­fäl­lig ist in die­sem Zusam­men­hang, dass 40,7 Pro­zent der ermit­tel­ten Tat­ver­däch­ti­gen nicht die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit hat­ten. Gies und Ernst dazu: „Als wir die Lan­des­re­gie­rung im ver­gan­ge­nen Jahr auf­ge­for­dert haben, sich ver­stärkt dem Pro­blem geor­gi­scher Ein­bre­cher­ban­den zuzu­wen­den, haben die Grü­nen sofort vor einer Stig­ma­ti­sie­rung gewarnt. Nun, ein gan­zes Jahr spä­ter hat Herr Lew­entz end­lich ein Abkom­men mit Geor­gi­en geschlos­sen: Ein ver­schenk­tes Jahr.“

Gemein­sam mit der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on Rhein­land Pfalz stel­len Horst Gies und Gui­do Ernst jetzt kla­re For­de­run­gen an die Lan­des­re­gie­rung: die Ent­wick­lung der Kri­mi­na­li­tät in Rhein­­land-Pfalz müs­se nun genau ana­ly­siert und par­la­men­ta­risch auf­ge­ar­bei­tet wer­den. Ins­be­son­de­re der Ver­gleich der Bun­des­län­der wird wei­te­re wesent­li­che Rück­schlüs­se auf die Ver­säum­nis­se in Rhein­­land-Pfalz ermöglichen.