25. Juli 2014

Klares Signal für bürgerliche Politik’ — CDU im Kreistrag Ahrweiler

Kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung des Kreis­ta­ges sehr gut ver­lau­fen’, — so lau­tet die Bilanz des Vor­sit­zen­den der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on, Karl-Heinz Sund­hei­mer, sowie des Vor­sit­zen­den des CDU-Kreis­­ver­­­ban­­des Ahr­wei­ler und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Horst Gies. Bei­de stel­len wei­ter fest: ‘Die CDU hat gemein­sam mit der FWG und der FDP ihre Vor­stel­lun­gen für die Gre­mi­en­be­set­zun­gen umset­zen kön­nen.’ Gemein­sam sei man jetzt per­so­nell sehr gut auf­ge­stellt, um an einer zukunfts­ge­rich­te­ten und posi­ti­ven Kreis­po­li­tik zu arbei­ten. Dies sei auch ein kla­res Signal für eine bür­ger­li­che Poli­tik. Sehr über­rascht zeigt sich die CDU über den Zusam­men­schluss von Bünd­nis 90/Die Grü­nen und Die Lin­ke zu einer gemein­sa­men Frak­ti­on. ‘Wir hät­ten es ehr­li­cher gefun­den, wenn Rot/Grün dies vor der Wahl deut­lich gesagt hät­te’, so Gies.

Mit ihrer Kri­tik am mut­maß­li­chen Stimm­ver­hal­ten bei der Wahl der Bei­geord­ne­ten zei­ge sich die SPD-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on ‘erneut als schlech­ter Ver­lie­rer’ beto­nen bei­de. Sund­hei­mer ergänzt: ‘Bereits im Vor­feld der Kreis­tags­sit­zung hat­te der SPD-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Lorenz Denn ver­sucht, über die Medi­en öffent­lich Druck auf die Kreis­tags­mit­glie­der aus­zu­üben, damit der SPD-Kan­­di­­dat Fritz Lan­gen­horst zum 2. Bei­geord­ne­ten gewählt wür­de. Damals wie heu­te weist die CDU sol­che Ver­su­che der Ein­fluss­nah­me auf das Stimm­ver­hal­ten im Kreis­tag ent­schie­den zurück.’ Bei Posi­tio­nen, die durch demo­kra­ti­sche Wah­len besetzt wer­den, gebe es kei­ne ‚Erb­hö­fe’. Die Bei­geord­ne­ten wür­den in gehei­mer Wahl gewählt. Die Kreis­tags­mit­glie­der sei­en dabei nur ihrem Gewis­sen unter­wor­fen.’ Falsch sei auch die Behaup­tung der SPD hier wür­de nicht der Wäh­ler­wil­le abge­bil­det. Immer­hin erhiel­ten CDU, FWG und FDP 62% und damit fast zwei Drit­tel der Wäh­ler­stim­men bei der Kreistagswahl.

Bei der Dar­stel­lung der Wahl­er­geb­nis­se ver­ges­se die SPD auch ger­ne zu erwäh­nen, dass sie lan­des­weit das mit Abstand schlech­tes­te Ergeb­nis in den Land­krei­sen ein­ge­fah­ren hat, wäh­rend die CDU im Land­kreis Ahr­wei­ler das dritt­bes­te Ergeb­nis in den 24 Land­krei­sen hol­te. Hier zei­ge sich klar, so der Vor­sit­zen­de der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on, dass die Wäh­ler eine bür­ger­ori­en­tier­te und rea­lis­ti­sche Poli­tik schon rich­tig ein­zu­schät­zen wis­sen. Sund­hei­mer wei­ter: ‘Die Kreis­tags­mit­glie­der haben sich ganz offen­sicht­lich nicht von den Ver­su­chen der SPD, die Wahl zu beein­flus­sen, beein­dru­cken las­sen.’ Die Mehr­heit habe sich bei der Wahl zum 2. Bei­geord­ne­ten für Fried­helm Münch (FWG) ent­schie­den. Lan­gen­horst sei dann übri­gens auch mit CDU-Sti­m­­men zum 3. Bei­geord­ne­ten gewählt wor­den. Uner­wähnt las­se die SPD auch, so Sund­hei­mer, dass die CDU-Frak­­ti­on durch ihre Zustim­mung zu der Ver­grö­ße­rung von zwei Aus­schüs­sen der SPD jeweils einen zusätz­li­chen Sitz in die­sen Aus­schüs­sen ermöglichte.

‘Durch die unnö­ti­ge Tak­tie­re­rei des SPD-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­den Denn hat die SPD dem Anse­hen ihres Kan­di­da­ten Lan­gen­horst und dem des Amtes Scha­den zuge­fügt’, lau­tet das Fazit von Gies. ‘Abso­lut schlech­ter Stil’ ist nach sei­ner Auf­fas­sung auch der Ver­such, hin­sicht­lich des Stimm­ver­hal­tens ein­zel­ner Kreis­tags­mit­glie­der nach­träg­lich Mut­ma­ßun­gen und Unter­stel­lun­gen anzu­stel­len. Er hofft, ‘dass die SPD end­lich aus der ‚Schmoll­ecke’ her­aus­kommt und sich mit Sach­ar­beit ein­bringt. Mit blo­ßer Pole­mik gegen ande­re Par­tei­en und den Land­rat einer­seits und Lobes­hym­nen auf die Lan­des­re­gie­rung ande­rer­seits, kann man auf Dau­er nicht über­zeu­gen.’ Sund­hei­mer abschlie­ßend: ‘Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on wird aller­dings in Zukunft sehr auf­merk­sam ver­fol­gen, ob die SPD in der neu­en Zusam­men­ar­beit von Rot/Rot/Grün einen Poli-tik­­wech­­sel auf Kreis­ebe­ne anstrebt, den sie auf Bun­des­ebe­ne bis­her immer ver­neint hat.’