12. Mai 2014

Investitionen in die Kreisschulen in Zukunft fortführen’ — CDU im Kreis Ahrweiler fordert weiter wohnortnahe Schulen

Die CDU im Kreis Ahr­wei­ler will dar­auf ach­ten, dass die Leit­li­ni­en des Lan­des zur wohn­ort­na­hen Schu­le auch in unse­rem Kreis sinn­voll umge­setzt wer­den und hier die beson­de­re Struk­tur eines länd­li­chen Raums berück­sich­tigt wird’, so der Aus­blick des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der CDU im Kreis­tag Ahr­wei­ler, Karl-Heinz Sund­hei­mer auf kom­men­de Legislaturperiode.

In den letz­ten Jah­ren ist das rhein­­land-pfäl­­zi­­sche Schul­sys­tem erheb­li­chen Ver­än­de­run­gen aus­ge­setzt gewe­sen. Im Bereich der Gym­na­si­en wur­de die neue Form des G8Ganztagsgymnasium ein­ge­führt, im Kreis Ahr­wei­ler hat das Are-Gym­­na­­si­um die­se Schul­form ange­nom­men. Die Haupt­schu­len wur­den abge­schafft und mit den Real­schu­len zu Real­schu­len plus zusam­men­ge­fasst. Regio­na­le Schu­len wur­den eben­falls in Real­schu­len plus umge­wan­delt. In Rhein­­land-Pfalz ent­stan­den immer mehr Inte­grier­te Gesamt­schu­len. Als Alter­na­ti­ve zu den För­der­schu­len wur­den soge­nann­te Schwer­punkt­schu­len ernannt.

Real­schu­len plus konn­ten inte­griert, teil­in­te­griert und koope­ra­tiv geführt wer­den. An den Berufs­bil­den­den Schu­len ent­stan­den immer neue Zwei­ge der Beruf­li­chen Gym­na­si­en. Für Eltern ist das nach Ansicht der CDU nur noch schwer durch­schau­bar. Nach Mei­nung der Christ­de­mo­kra­ten wäre es schlimm, wenn die hohen finan­zi­el­len Inves­ti­tio­nen des Krei­ses, der Städ­te und Ver­bands­ge­mein­den in ihre Schu­len, sich durch die­se Ver­än­de­run­gen in Zukunft nicht mehr posi­tiv für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­wir­ken würden.
Des­halb for­dert die CDU im Kreis Ahr­wei­ler die­se finan­zi­el­len Inves­ti­tio­nen in die Zukunft fort­zu­set­zen, aber die Ent­wick­lung im schu­li­schen Bereich kri­tisch zu beob­ach­ten. ‘Es kann nicht sein, dass wir zur Auf­stel­lung eines Schul­ent­wick­lungs­pro­gramms und zu Inves­ti­tio­nen in unse­re Schu­len auf­ge­for­dert wur­den und dies dann mit Hin­weis auf die Schü­ler­zah­len kaum noch Beach­tung fin­det’, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Kreis­tag Karl-Heinz Sundheimer.

Auch in der Fra­ge der Inklu­si­on will die CDU die Ent­wick­lung genau beob­ach­ten. ‘Wir wol­len, dass die Eltern von Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit erhöh­tem För­der­be­darf wei­ter zwi­schen dem Ange­bot einer För­der­schu­le oder dem Besuch einer Schwer­punkt­schu­le wäh­len kön­nen. Die För­der­schu­le darf nicht mit dem Hin­weis auf die Schü­ler­zahl auf­ge­ge­ben wer­den, wenn die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dann mehr als 30 km zur nächs­ten För­der­schu­le fah­ren müs­sen’, so der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und Vor­sit­zen­de des Bil­dungs­aus­schus­ses im Land­tag Gui­do Ernst.