7. Mai 2014

CDU-Kreisverband Ahrweiler fordert Erhalt der Weinbergsmauern — CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder zu Gast in Walporzheim – Pheromonprogramm muss fortgeführt werden:

Das The­ma ‘Steil­la­gen­wein­bau an der Ahr’ stand jetzt im Mit­tel­punkt eines Besu­ches des Gene­ral­se­kre­tärs der CDU-Rhein­­land-Pfalz, Patrick Schnie­der MdB. Der CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Horst Gies MdL, sein Land­tags­kol­le­ge Gui­do Ernst, der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de im Kreis­tag, Karl-Heinz Sund­hei­mer und die stell­ver­tre­ten­de CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Ingrid Näkel-Sur­­ges erläu­ter­ten dem Gast die Bedeu­tung der Ahr-Steil­la­­gen für Wein­bau und Kul­tur­land­schaft an der Ahr. 

In die­sem Zusam­men­hang ist der Erhalt der Wein­bergs­mau­ern in Wal­porz­heim eines der aktu­ells­ten Pro­ble­me. Die dras­ti­sche Kür­zung der Lan­des­mit­tel hier­für sei dabei kaum zu ver­kraf­ten. Bekannt ist seit län­ge­rem, dass die Sanie­rung der teil­wei­se jahr­hun­der­te­al­ten Weinbergs¬mauern ober­halb des Wein­or­tes mit erheb­li­chem Finanz­auf­wand ver­bun­den ist. Sachät­zun­gen spre­chen hier von bis zu 20 Mil­lio­nen Euro. Jeder Regen und jeder Frost setzt den Bau­wer­ken zwi­schen der Römer­vil­la in Ahr­wei­ler und der Bun­ten Kuh in Wal­porz­heim zu. Immer wie­der sind in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Mau­ern ein­ge­stürzt und fast immer wer­den dabei Reb­flä­chen ver­nich­tet sowie Wege verschüttet. 

Mas­si­ve Kri­tik der Christ­de­mo­kra­ten zog sich auch die rhein­­land-pfäl­­zi­­sche Umwelt-minis­­te­­rin Ulri­ke Höf­ken (GRÜNE) zu. Sie möch­te mit Wir­kung des kom­men­den Jah­res eines der wich­tigs­ten Umwelt­för­der­pro­gram­me für den Wein­bau, den bio­tech­ni­schen Pflan­zen­schutz, das soge­nann­te ‘Phe­ro­mon­pro­gramm’, ersatz­los strei­chen. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de die För­de­rung von 100 auf 80 Euro je Hekt­ar redu­ziert. Mit die­sem Pro­gramm wer­de seit Jah­ren gera­de auch im Ahr­wein­bau ein sinn­vol­ler und wirk­sa­mer Bei­trag zur bio­lo­gi­schen Bekämp­fung des Trau­ben­wick­lers, der im Wein­bau ver­hee­ren­de Schä­den ver­ur­sa­chen kön­ne, geleis­tet. Es sei daher in kei­ner Wei­se nach­voll­zieh­bar, war­um aus­ge­rech­net eine Minis­te­rin, die täg­lich Umwelt­schutz pre­di­ge, eine sol­che Maß­nah­me ersatz­los strei­che, so die CDU-Ver­­­tre­­ter aus Land und Kreis.