30. Okto­ber 2013

Ahrquerung im Zuge der B 266 ist dringend erforderlich — CDU-Kreistagsfraktion informierte sich in Lohrsdorf über Verkehrsbelastung

Am Ran­de ihrer jüngs­ten Frak­ti­ons­sit­zung infor­mier­te sich die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on jetzt in Lohrs­dorf, Stadt­teil von Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, über die aktu­el­le Belas­tung des Ortes durch den star­ken Durch­gangs­ver­kehr. Orts­vor­ste­her Hans-Jür­­gen Juchem leg­te dar, dass die Belast­bar­keit der Anwoh­ner längst über­schrit­ten ist. Abga­se und ein hoher Lärm­pe­gel von mitt­ler­wei­le mehr als 20.000 Fahr­zeu­gen täg­lich müs­sen die Anwoh­ner ertra­gen. Die Mit­glie­der der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on über­zeug­ten sich per­sön­lich am Stra­ßen­rand hiervon. 

Nur eine Orts­um­ge­hung für Lohrs­dorf durch die Anbin­dung der Auto­bahn­zu­fahrt an die Bun­des­stra­ße 266 Rich­tung Bad Boden­dorf kann hier Abhil­fe schaf­fen. Gro­ße Unver­ständ­nis herrscht bei den Christ­de­mo­kra­ten daher, dass die SPD-geführ­­te Lan­des­re­gie­rung sich nicht in der Lage sieht, das Pro­jekt ‘Ahr­que­rung’ für den neu­en Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan in Ber­lin anzu­mel­den. Auch das vor eini­ger Zeit im Zuge der vor­ge­se­he­nen Tras­se offen­kun­dig auf poli­ti­schen Druck der GRÜNEN und ihrer Lan­des­mi­nis­te­rin Eve­li­ne Lem­ke ‘ent­deck­te’ FFH-Gebiet darf nach Ansicht der CDU nicht dazu füh­ren, dass die Belas­tung der Men­schen in Lohrs­dorf bis an den ‘Sankt-Nim­­mer­­leins-Tag’ fort­ge­schrie­ben wird. Die Christ­de­mo­kra­ten im Kreis, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Karl-Heinz Sund­hei­mer und der Kreis­vor­sit­zen­de Horst Gies MdL, wer­den sich dafür ein­set­zen, dass die Ahr­que­rung eine zügi­ge Umset­zungs­op­ti­on hat.