2. April 2013

Regierung zieht Notbremse Entlastung des Mittelrheintals — Guido Ernst MdL (CDU)

Bes­ser spät als nie. Rot-Grün schließt sich offen­sicht­lich unse­rem Vor­schlag zur Ent­las­tung des Mit­tel­rhein­tals an’, erklärt Gui­do Ernst MdL, Abge­ord­ne­ter der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on für den Wahl­kreis Bad Brei­­sig-Broh­l­­tal-Rema­­gen-Sin­­zig. Bereits vor sechs Jah­ren habe die CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on als ers­te poli­ti­sche Kraft die­se Vari­an­te in die Dis­kus­si­on ein­ge­bracht. Die Regie­rung habe die Ertüch­ti­gung der Eifel­stre­cke stets ver­wor­fen und bekämpft. Noch vor weni­gen Wochen habe Rot-Grün sich vehe­ment gegen die­sen Vor­schlag in den Medi­en ausgesprochen.

‘Wir begrü­ßen die­se 180 Grad Wen­dung der Regie­rung. Dies ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein zur Ver­mei­dung des Ver­kehrs­in­fark­tes im Mit­tel­rhein­tal und zur Lösung der ver­kehrs­tech­ni­schen Pro­ble­me in Rhein­­land-Pfalz. Die CDU bedau­ert jedoch, dass durch die zöger­li­che Hal­tung der Lan­des­re­gie­rung sechs Jah­re für die Men­schen im Mit­tel­rhein­tal ver­lo­ren gin­gen. Bei den Prü­fun­gen von Alter­na­tiv­va­ri­an­ten zum Mit­tel­rhein­tal kann nun im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um auch die Eifel­stre­cke als Lösung ein­ge­bracht wer­den. Die Lan­des­re­gie­rung muss nun par­tei­über­grei­fend die poli­ti­schen Kräf­te im Land­tag bün­deln und in Ber­lin die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen für eine Alter­na­tiv­stre­cke schaffen.

Der Eifel­kurs hat vie­le volks­wirt­schaft­li­chen Vor­tei­le, wie die umwelt­freund­li­che Elek­tri­fi­zie­rung der Eifel­tras­se, bes­se­re Anbin­dung der Regio­nen Trier und Bit­burg an den Per­so­nen­fern­ver­kehr, Lärm und Emis­si­ons­schutz der Stre­cke nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen, mög­lichst kur­ze Pla­­nungs- und Genehmigungs¬phase gegen­über einer völ­li­gen Neu­bau­stre­cke und ein scho­nen­der Umgang mit der Natur — vor­aus­ge­setzt Infra­struk­tur­mi­nis­ter Roger Lew­entz setzt die Koali­ti­ons­be­schlüs­se von Rot-Grün in sei­nem Minis­te­ri­um auch um’, erklärt Gui­do Ernst.