5. März 2013

Friseurmeisterin Gülüzar Tulun und Straßenbaumeister Steven Jax sind beste ihrer Innung — Horst Gies und Guido Ernst gratulierten Handwerksmeistern aus dem Kreis Ahrweiler

Bei der gro­ßen Meis­ter­fei­er der Hand­werks­kam­mer Koblenz in der Rhein-Mosel-Hal­­le konn­ten auch die CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Horst Gies und Gui­do Ernst den Absol­ven­ten aus dem Kreis Ahr­wei­ler gra­tu­lie­ren. Her­aus­ra­gend waren dabei die Leis­tun­gen von Fri­seur­meis­te­rin Gülü­zar Tulun aus der Graf­schaft und Stra­ßen­bau­meis­ter Ste­ven Jax aus Müllen­bach. Sie sind die bes­ten Hand­werks­meis­ter ihrer Innung, Jax erziel­te sogar das bes­te aller 645 Prü­fungs­er­geb­nis­se im Kammerbezirk. 

Fest­red­ne­rin Julia Klöck­ner – CDU-Lan­­des und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de — lob­te die Wer­te hin­ter dem Meis­ter­brief und hob die Rol­le des Hand­werks als Garant für nach­hal­ti­ges Wachs­tum her­vor: ‘Hand­werk ist nicht an der Abschöp­fung kurz­fris­ti­ger Gewin­ne inter­es­siert. Viel­mehr steht nach­hal­ti­ges Wachs­tum im Zen­trum der Arbeit. Geht es doch dar­um, blei­ben­de Wer­te zu schaf­fen. Das ist Nach­hal­tig­keit.’ Die aktu­el­le Dis­kus­si­on um schu­li­sche Bil­dung als Vor­aus­set­zung für Berufs­rei­fe auf­grei­fend, stell­te die CDU-Poli­­ti­­ke­­rin klar: ‘Ver­läss­lich müs­sen auch die Schul­ab­schlüs­se sein. Eine Schul­aus­bil­dung muss Aus­bil­dungs­rei­fe garan­tie­ren. Wer die Schu­le ver­lässt, muss über ele­men­ta­re Grund­kennt­nis­se ver­fü­gen. Dies zu gewähr­leis­ten, ist Auf­ga­be der Lan­des­re­gie­rung. Wenn die­se das Sit­zen­blei­ben abschaf­fen will, ist das ein Schritt in die fal­sche Rich­tung.’ Wie der Weg von der Schu­le über Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on hin zur beruf­li­chen Krö­nung gestal­tet wer­den kann, zei­ge die Meis­ter­fei­er mit ihren Haupt­ak­teu­ren: ‘Die Jung­meis­te­rin­nen und Jung­meis­ter haben sich ent­schie­den, an ihrer Kom­pe­tenz und ihrem Wis­sen zu arbei­ten. In unse­rer Gesell­schaft, in der immer mehr Wis­sen in immer kür­ze­rer Zeit ange­häuft wird, hat man auch nach dem Ende der Leh­re nicht ausgelernt.’