28. Novem­ber 2011

Bildungspaket der Bundesregierung macht neues Modell möglich — CDU begrüßt neue Entwicklungen im Bereich der Schulsozialarbeit im Kreis Ahrweiler

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on Ahr­wei­ler begrüßt nach­hal­tig die bevor­ste­hen­de Aus­wei­tung der Schul­so­zi­al­ar­beit im Kreis Ahr­wei­ler,’ so der Spre­cher der CDU für ‘Jugend und Sozia­les’, Micha­el Schnei­der, und der Vor­sit­zen­de der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on, Karl-Heinz Sund­hei­mer. Aus Mit­teln des Bun­des wer­den im Rah­men des Bil­­dungs- und Teilhabepakets bis 2013 jähr­lich etwa 325.000 Euro an den Kreis Ahr­wei­ler gehen. Nach den jetzt im Jugend­hil­fe­aus­schuss bera­te­nen Plä­nen soll es 4,5 neue Stel­len für Schulsozialarbeiter geben, die kreis­weit und sozi­al­raum­be­zo­gen tätig wer­den sol­len. Dabei loben die Christ­de­mo­kra­ten aus­drück­lich den Vor­schlag von Land­rat und Kreis­ju­gend­amt, wonach die Stel­len bei der Kreis­ver­wal­tung ange­sie­delt wer­den und in enger Koope­ra­ti­on mit dem All­ge­mei­nen Sozia­len Dienst agie­ren sollen.

Hin­ter­grund der neu­en Ent­wick­lun­gen ist die Bereit­stel­lung von bun­des­weit 400 Mil­lio­nen Euro für Schul­so­zi­al­ar­beit und Mit­tag­essen in Hor­ten als Bestand­teil des Gesetz­ge­bungs­pa­ke­tes zur Novel­lie­rung des SGB II und SGB XII. Die­se Chan­ce gel­te es zu nut­zen, so die CDU-Kreis­­po­­li­­ti­­ker, um den ste­tig wach­sen­den Erfor­der­nis­sen an prä­ven­ti­ver Sozi­al­ar­beit auch an den Schu­len gerecht zu wer­den. Bis­lang gibt es bereits im Rah­men eines Lan­des­pro­gram­mes Schul­so­zi­al­ar­bei­ter an den Real­schu­le plus in Rema­gen, Ade­nau und der Erich-Käs­­t­­ner-Schu­­le in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler. Auch an der berufs­bil­den­den Schu­le in der Kreis­stadt gibt es 1,5 Stel­len, die auch der Kreis jähr­lich mit etwa 26.000 Euro bezuschusst.

CDU-Spre­cher Micha­el Schnei­der dankt aus­drück­lich Kreis­ver­wal­tung und Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler für die Initia­ti­ve, dass die neu­en Schul­so­zi­al­ar­bei­ter beim Kreis­ju­gend­amt – spe­zi­ell dem All­ge­mei­nen Sozia­len Dienst – ‘ange­dockt’ wer­den sol­len. Anders als beim Lan­des­mo­dell wer­den die neu­en Schul­so­zi­al­ar­bei­ter dabei nicht an ein­zel­nen Schu­len ver­or­tet, son­dern fle­xi­bel und bedarfs­ori­en­tiert jeweils an den Schu­len sein, unter ande­rem auch an den Grund­schu­len im Kreis­ge­biet. Dabei sol­len in der Fol­ge — jeweils bezo­gen auf die ver­schie­de­nen Sozi­al­räu­me des Krei­ses — Teams gebil­det wer­den, die die beson­de­ren Anfor­de­run­gen der jeweils vor­han­de­nen Schu­len auf­grei­fen. Dabei sol­len die ein­zel­ne Maß­nah­men natür­lich auch mit den Schu­len bespro­chen und koor­di­niert wer­den. ‘Wir erhof­fen uns von dem neu­en Ansatz wert­vol­le Unter­stüt­zung für Schü­ler, Eltern und Leh­rer, um vor­beu­gend sozia­le Pro­ble­me lösen zu hel­fen,’ so Micha­el Schnei­der und Karl-Heinz Sund­hei­mer abschließend.