15. Sep­tem­ber 2011

Erhalt der Hardthöhe und der Bundeswehrstandorte gefordert — CDU-Abgeordnete Ernst, Gies und Heil sprachen in Berlin mit Verteidigungsminister

Die Tagung der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on Rhein­­land-Pfalz in Ber­lin nah­men die bei­den CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten des Krei­ses Ahr­wei­ler, Gui­do Ernst und Horst Gies, sowie die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil zum Anlass, auf die Bedeu­tung der Bun­des­wehr­stand­or­te für den Kreis Ahr­wei­ler hin­zu­wei­sen. In einem Gespräch der Land­tags­frak­ti­on sowie der CDU-Lan­­des­­grup­­pe Rhein­­land-Pfalz im Deut­schen Bun­des­tag mit Bun­des­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zie­re waren die Besorg­nis­se um Aus­wir­kun­gen der Bun­des­wehr­re­form auf Rhein­­land-Pfalz das wich­tigs­te Thema. 

In der Ahr­­tal-Kaser­­ne in Bad Neuen­ahr und in der Frei­herr-von-Boe­­­sel­a­­ger-Kaser­­ne in Graf­­schaft-Gel­s­­dorf fan­den in den letz­ten Jah­ren bereits erheb­li­che Umstruk­tu­rie­run­gen statt, so dass nach Ansicht der CDU-Abge­­or­d­­ne­­ten für die betrof­fe­nen Sol­da­ten und Zivi­lis­ten sowie die Stand­ort­kom­mu­nen Sicher­heit geschaf­fen wer­den muss.

Gui­do Ernst , Horst Gies und Mecht­hild Heil wei­ter: ‘Die sich ver­än­dern­den sicher­heits­po­li­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen und die neu­en Auf­ga­ben der Bun­des­wehr machen eine umfas­sen­de Struk­tur­re­form erfor­der­lich. Es besteht Über­ein­stim­mung dar­in, dass die Bun­des­wehr auch künf­tig breit in der Flä­che prä­sent sein muss. Aus struk­tur­po­li­ti­schen aber ins­be­son­de­re auch aus gesell­schafts­po­li­ti­schen Grün­den. Wir wol­len, dass die Bun­des­wehr eine Bür­ger­ar­mee bleibt, die fest in der Gesell­schaft ver­wur­zelt ist. Die­se Fra­ge stellt sich gera­de vor dem Hin­ter­grund der Aus­set­zung der Wehr­pflicht heu­te neu und in beson­de­rer Wei­se. Sie hat bis­lang einen gro­ßen Bei­trag dazu geleis­tet, kei­ne Distanz zwi­schen Bür­ger und Armee auf­kom­men zu las­sen. Umso wich­ti­ger ist es jetzt, die Bun­des­wehr mit ihren Stand­or­ten in den Regio­nen zu hal­ten, zumal Dienst­pos­ten und Sol­da­ten mit ihren Fami­li­en auch einen wich­ti­gen Wir­t­­schafts- und Arbeits­platz­fak­tor darstellen’.

Ernst, Gies und Heil wie­sen dar­auf hin, dass der Erhalt der ers­ten des Dienst­sit­zes des Bun­­­des-ver­­­tei­­di­­gungs­­­mi­­nis­­ters auf der Bon­ner Hard­t­hö­he auch für den Kreis Ahr­wei­ler eine wich­ti­ge Bedeu­tung habe. ‘Die Ver­la­ge­rung von Par­la­ment und Regie­rung nach Ber­lin fand vor 20 Jah­ren nur unter der Bedin­gung eine Mehr­heit, dass Bonn als Bun­des­stadt wich­ti­ge Funk­tio­nen behält, vor allem galt dies damals auch für das Verteidigungsministerium.’

Der Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter habe sich bei der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on aus­drück­lich für ihr enga­gier­tes und fak­ten­si­che­res Wer­ben für die rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Bun­des­wehr­stand­or­te bedankt, so die CDU-Lan­­des- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Julia Klöck­ner. Die Stand­ort­ent­schei­dun­gen wür­den in der letz­ten Okto­ber­wo­che die­ses Jah­res bekannt gege­ben, tei­len die CDU-Abge­­or­d­­ne­­ten mit.