7. August 2011

Formel 1 unverzichtbar für Eifelregion — CDU-Adenau wünscht Lewentz viel Erfolg bei Vertragsverhandlung mit Ecclestone

Der CDU-Gemein­­de­­ver­­­band Ade­nau begrüßt und dankt Lan­des­in­nen­mi­nis­ter Roger Lew­entz für sei­nen Ein­satz zur Ver­trags­ver­län­ge­rung der For­mel 1 am Nür­burg­ring. Der For­­mel-1-Grand-Prix sei, wie der Vor­sit­zen­de Micha­el Kor­den nach einer Vor­stands­sit­zung mit­teil­te, wei­ter­hin die Leucht­turm­ver­an­stal­tung für die Regi­on, die alle ande­ren Motor­­s­port- und Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten am Nür­burg­ring über­strah­le und auf­grund der über­ra­gen­den Wer­be­wir­kung Fol­ge­ge­schäf­te erst mög­lich mache. Dies habe das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de aber­mals unter Beweis gestellt.

Die For­mel 1 als unan­ge­foch­te­ne Königs­dis­zi­plin des Motor­sports brin­ge welt­wei­te Auf­merk­sam­keit und tra­ge maß­geb­lich zum Image einer auch betriebs­wirt­schaft­lich erfolgs- und wachs­tums­ori­en­tier­ten Renn­stre­cke bei. Dies habe die Nega­tiv­erfah­rung der Jah­re 1985–1994 gelehrt, als der For­­mel-Eins-Zir­­kus nicht am Ring gas­tier­te und die Regi­on ange­sichts des sport­li­chen Bedeu­tungs­ver­lus­tes mit spür­ba­ren wirt­schaft­li­chen Ein­bu­ßen leben musste.

Wie Stu­di­en mehr­fach belegt hät­ten, wären neben der unmit­tel­bar am For­­mel-1-Ren­n­­wo­chen­en­­de erziel­ten Wert­schöp­fung, wei­te­re mil­lio­nen­schwe­re Lang­zeit­ef­fek­te mit der For­mel 1 ver­bun­den, die weit über das Ade­nau­er Land und die angren­zen­den Land­krei­se Ahr­wei­ler, May­­en-Koblenz und Vul­kan­ei­fel hin­aus­reich­ten. Als Herz­stück aller Ring-Akti­­vi­­tä­­ten sei die For­mel 1 daher nach wie vor unver­zicht­ba­rer Motor und Kraft­stoff für die struk­tur­schwa­che Eifelregion. 

Der Vor­stand des CDU-Gemein­­de­­ver­­­ban­­des Ade­nau erin­ner­te zudem dar­an, dass die hohen Inves­ti­tio­nen am Nür­burg­ring unter ande­rem gera­de des­halb getä­tigt wor­den sei­en, um die Ver­lus­te aus der For­mel 1 auf­zu­fan­gen und die For­mel 1 dau­er­haft am Nür­burg­ring zu hal­ten. Es wäre, so Kor­den wört­lich, für den Ring und die Regi­on daher tra­gisch, wenn wegen Fehl­pla­nun­gen und Finanz­pro­ble­men mit einem Ver­lust der For­mel 1 auch der drin­gend benö­tig­te Erfolg des neu­en Frei­­zeit- und Busi­ness­zen­trums am Nür­burg­ring einen wei­te­ren Dämp­fer erhielte. 

Vor die­sem Hin­ter­grund wün­sche der CDU-Gemein­­de­­ver­­­band Ade­nau Innen­mi­nis­ter Lew­entz und den Ver­hand­lungs­füh­rern der Nür­burg­ring Auto­mo­ti­ve GmbH viel Erfolg in den Ver­hand­lun­gen mit Ber­nie Ecclestone.