6. Juni 2011

Negative Auswirkungen erreichen den Kreis Ahrweiler — Christdemokraten kritisieren rot-grünen Sparkurs bei Bildung Wiederstand in Mainz

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on Ahr­wei­ler kri­ti­sier­te bei ihrer letz­ten Frak­ti­ons­sit­zung die von der rot/grünen Lan­des­re­gie­rung geplan­ten Ein­schnit­te im Bil­dungs­be­reich. Nach dem Wil­len der Lan­des­re­gie­rung wer­den an Schu­len so gut wie kei­ne Ver­tre­tungs­ver­trä­ge mehr geschlos­sen bzw. ver­län­gert. Dies füh­re, dazu, dass Lehr­kräf­ten die Per­spek­ti­ve und Schü­lern der Unter­richt geraubt werde. 

‘Rot-Grün spart an der Bil­dung — und je wei­ter der Wahl­ter­min und damit ihre Ver­spre­chen in die Fer­ne rücken, umso grau­sa­mer wer­den die Ein­schnit­te. Die Lan­des­re­gie­rung will in den kom­men­den Jah­ren nicht nur rund 2000 Leh­rer­stel­len ein­spa­ren, son­dern auch die zum Abbau von Unter­richts­aus­fall vor­ge­se­hen Mit­tel für Ver­tre­tungs­leh­rer zusam­men­strei­chen. In den ver­gan­ge­nen Wochen haben sich bei uns im Kreis Ahr­wei­ler Lehr­kräf­te aus vie­len Schu­len gemel­det. Die Lehr­kräf­te sind ver­zwei­felt, weil sie vor der Arbeits­lo­sig­keit ste­hen. Und die Schu­len wis­sen nicht, wie die Lücken künf­tig abgedeckt
wer­den sollen.’ 

So schrei­be eine Ver­tre­tungs­kraft, dass sie schon vie­le Jah­re immer wie­der mit Ver­tre­tungs­ver­trä­gen unter­rich­te abde­cke. Ihr Ver­trag, der noch bis 22. Juni 2011 lau­fe, wer­de nun nicht mehr ver­län­gert. Sie müs­se ‘das Feld räu­men’, so die Ver­tre­tungs­kraft, obwohl an der Schu­le wei­ter­hin Bedarf bestehe.

‘Uns Christ­de­mo­kra­ten im Kreis ist es schlei­er­haft, wie die Schu­len dies in der Kür­ze der Zeit auf­fan­gen sol­len,’ so der neue Land­tags­ab­ge­ord­ne­te für den Wahl­kreis 14, Horst Gies. Abschlie­ßend betont der desi­gnier­te Vor­sit­zen­de des Bil­dungs­aus­schus­ses im Land­tag, Gui­do Ernst MdL, dass die CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on in Mainz der rot-grü­­nen Lan­des­re­gie­rung die mas­si­ven Ein­schnit­te bei den Bil­dungs­aus­ga­ben nicht durch­ge­hen las­sen werde.