6. April 2011

Christdemokraten sehen sich durch Wählervotum bestätigt — CDU im Kreis Ahrweiler mit Analyse zur Landtagswahl 2011 – Beide Wahlkreise klar gewonnen

Im CDU-Kreis­­ver­­­band Ahr­wei­ler herrscht gro­ße Zufrie­den­heit mit dem Ergeb­nis der Land­tags­wahl 2011. Im Rah­men ihrer Kreis­vor­stands­sit­zung ana­ly­sier­ten die Christ­de­mo­kra­ten die Zah­len vom 27. März. Über­ein­stim­mend stell­te man fest, dass die CDU im Kreis Ahr­wei­ler ihre Rol­le als stärks­te Par­tei deut­lich gestärkt und aus­ge­baut habe. Die SPD sei aus der Wahl mit star­ken Ver­lus­ten her­aus­ge­gan­gen, vor allem eine Fol­ge der schwe­ren Fehl­leis­tun­gen am Nür­burg­ring, der Schul­den­po­li­tik im Lan­de und der von ihr in Mainz ver­schul­de­ten Finanz­kri­se der Krei­se und Kommunen.

Die bei­den Direkt­kan­di­da­ten Gui­do Ernst MdL im Wahl­kreis 13 (Bad Brei­sig, Brohl­tal, Rema­gen, Sin­zig) und Horst Gies im Wahl­kreis 14 (Ade­nau, Alte­nahr, Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, Graf­schaft) gewan­nen die Man­da­te deut­lich und konn­ten dabei die Abstän­de zu den nächst­fol­gen­den SPD-Bewer­­be­­rin­­nen noch vergrößern.

Karl-Heinz Sund­hei­mer, stell­ver­tre­ten­der CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­der, lob­te das Ergeb­nis von Gui­do Ernst für den Bereich Rhein­schie­ne und Brohl­tal, denn trotz der Grü­nen Spit­zen­kan­di­da­tin und einer SPD-Staats­­­se­­kre­­tä­­rin als Gegen­kan­di­da­tin­nen konn­te er das Ren­nen klar für sich ent­schei­den. Die stell­ver­tre­ten­de CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Ingrid Näkel-Sur­­ges kon­sta­tier­te für den Wahl­kreis 14, dass man im Par­tei­en­er­geb­nis für die CDU Platz 1 in ganz Rhein­­land-Pfalz belegt habe. Horst Gies, der erst­ma­lig antrat, lag in der Regi­on Ahr und Eifel mit sei­nem Erst­­sti­m­­men-erge­b­­nis für die CDU an zwei­ter Stel­le im Land.

Aus Mainz berich­te­ten Ernst und Gies aus der ers­ten CDU-Frak­­ti­on­s­­si­t­­zung, bei der Julia Klöck­ner ein­stim­mig zur vor­sit­zen­den gewählt wor­den sei. Dies sei eine star­kes Signal, so bei­de gewähl­ten Kan­di­da­ten, für Geschlos­sen­heit in den eige­nen Rei­hen, aber auch für eine kraft­vol­le und kon­struk­ti­ve Oppo­si­ti­ons­po­li­tik. In der Pflicht sehe man aber vor allem die neue rot-grü­­ne Lan­des­re­gie­rung. Sie müs­se es mit Blick aus die Regi­on schaf­fen, den wei­te­ren Infra­struk­tur­aus­bau, etwa den Lücken­schluss der A 1, vor­an­zu­brin­gen oder end­lich den kom­mu­na­len Finanz­aus­gleich so neu zu regeln, dass den Städ­ten und Gemein­den wie­der Luft zum Atmen bleibt. ‘Dar­an wer­den wir das neue Bünd­nis in Mainz mes­sen,’ so Gui­do Ernst und Horst Gies.

In der Gesamt­schau, so war man sich im CDU-Kreis­­vor­­­stand Ahr­wei­ler einig, muss sich die CDU ver­stärkt auch The­men zuwen­den, die die Men­schen jetzt bewegt haben, grün zu wäh­len. Es gebe vie­le Wert­kon­ser­va­ti­ve im bür­ger­li­chen Lager, die es als Wäh­ler zurück­zu­ge­win­nen gel­te. Mit ihrer Vor­rei­ter­rol­le im Kreis Ahr­wei­ler im Bereich der erneu­er­ba­ren Ener­gien sehen sich die Christ­de­mo­kar­ten aber auch dafür gut aufgestellt.