7. März 2010

FrauenUnion: Internationaler Frauentag ruft zum fairen Umgang auf — Noch keine Gleichstellung von Frauen erreicht

Am kom­men­den Mon­tag, den 8.März wird welt­weit der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag began­gen, zur Deut­lich­ma­chung von Frau­en-Dis­­kri­­mi­­nie­­rung in vie­len Län­dern der Erde. ‘Dass auch hier in Deutsch­land, spe­zi­ell in Rhein­­land-Pfalz, noch Nach­hol­be­darf in den Rei­hen der SPD-Füh­­rung herrscht, erkennt man an Minis­ter­prä­si­den­ten Kurt Beck. Er sag­te, er wol­le mit Julia Klöck­ner wie mit ‚einem Mann umge­hen, fair und sach­lich’. Im Umkehr­schluss heißt das, dass er mit Frau­en in der Poli­tik unfair und unsach­lich umgeht. Das ist ein Geschlech­ter­ver­ständ­nis von ges­tern und über­holt, Herr Beck!’, betont der Kreis­vor­stand der CDU Frau­en Union.

Fach­lich­keit und Kom­pe­tenz haben nichts mit dem Geschlecht zu tun — und des­halb kom­me es den Uni­ons­frau­en auch nicht auf das Aus­spie­len von Män­ner und Frau­en an. ‘Die Uni­on hat gezeigt, dass bei ihr Frau­en ganz vor­ne sind — wie z. B. mit der Bun­des­vor­sit­zen­den und Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel oder mit Staats­mi­nis­te­rin Prof. Maria Böh­mer oder mit der Staats­se­kre­tä­rin und desi­gnier­ten Spit­zen­kan­di­da­tin Julia Klöck­ner’, so Ingrid Näkel-Sur­­ges, Kreis­vor­sit­zen­de der FU.

Die Kreis Frau­en Uni­on unter­stützt des­halb auch den Antrag von CDU/CSU und FDP im Deut­schen Bun­des­tag, um die Wei­chen für kon­kre­te Maß­nah­men zur Gleich­stel­lung auf natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne zu stel­len. Im Vor­der­grund ste­hen dabei eine Erhö­hung des Frau­en­an­teils in lei­ten­den Posi­tio­nen sowie die Ent­wick­lung von Stra­te­gien zur Über­win­dung der Ent­gel­t­un­gleich­heit. Dazu gehö­ren etwa Lösungs­an­sät­ze, die Frau­en in Gehalts­ver­hand­lun­gen stär­ken und gegen die Unter­be­wer­tung von frau­en­do­mi­nier­ten Tätig­kei­ten angehen. 

Auch der Blick über die Gren­zen Deutsch­lands ist wich­tig: ‘Gera­de in bewaff­ne­ten inter­na­tio­na­len Kon­flik­ten sind Frau­en und Mäd­chen oft­mals die Haupt­leid­tra­gen­den — aber auch gleich­zei­tig eine zen­tra­le Stüt­ze für den Wie­der­auf­bau­pro­zess. Hier gilt es, Frau­en und Mäd­chen beson­ders zu schüt­zen und ihre Rol­le bei der Kon­flikt­prä­ven­ti­on zu för­dern’, so der Kreis­vor­stand der FU. Aber auch der Schutz gewalt­be­trof­fe­ner Frau­en in Deutsch­land soll wei­ter ver­bes­sert wer­den, indem zum Bei­spiel eine bun­des­wei­te Not­ruf­num­mer ein­ge­rich­tet wird.