14. Dezem­ber 2009

Sundheimer: Weitere Sparbemühungen unumgänglich — CDU sieht angesichts strukturellen Defizits harte Zeiten auf den Kreis zukommen

Die CDU-Frak­­ti­on im Kreis­tag sieht har­te Zei­ten auf den Kreis zukom­men. Ange­sichts eines struk­tu­rel­len Defi­zits und unge­bremst stei­gen­den Sozi­al­aus­ga­ben, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Karl-Heinz Sund­hei­mer, sei­en wei­te­re Spar­be­mü­hun­gen unum­gäng­lich. Neben den kon­­jun­k­­tur- und kri­sen­be­ding­ten Min­der­ei­nah­men habe man explo­die­ren­de Kos­­ten- und Fall­zah­len­stei­ge­run­gen im Bereich der Jugend­hil­fe sowie im Sozi­al­be­reich zu ver­kraf­ten, wodurch in den ver­gan­ge­nen 10 Jah­ren der Zuschuss­be­darf des Krei­ses um 72% gestie­gen sei. Im Hin­blick auf die so ent­stan­de­ne Deckungs­lü­cke von mehr als 9 Umla­ge­punk­ten sei die vom Kreis­tag beschlos­se­ne Kreis­um­la­gen­er­hö­hung mit 1,5 Punk­ten daher mode­rat aus­ge­fal­len. ‘Wir wis­sen um die Pro­ble­me der Städ­te und Gemein­den und möch­ten, dass auch dort noch Bewe­gungs­spiel­raum ver­bleibt’, so Sund­hei­mer wört­lich auf der Kreis­tags­sit­zung. Ver­ges­sen dür­fe man aber nicht, dass Defi­zi­te von heu­te die Steu­ern von mor­gen sind. Umso mehr gel­te es, wie in den Gre­mi­en gemein­sam ver­ein­bart, in den kom­men­den Mona­ten sys­te­ma­tisch alle Aus­ga­ben ohne Tabus auf den Prüf­stein zu stel­len. Die CDU-Frak­­ti­on sei hier ent­schlos­sen, auch gegen Wider­stän­de, unan­ge­neh­me Ent­schei­dun­gen mit­zu­tra­gen. Denn nicht alles Wün­schens­wer­te, so Karl-Heinz Sund­hei­mer, sei auch machbar.