28. Mai 2009

CDU im Kreis setzt sich für neue Seniorenpolitik ein — CDU-Kreistagsfraktion zieht Bilanz – Ziele für die nächsten fünf Jahre

Fast ein Drit­tel der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Kreis Ahr­wei­ler sind sech­zig Jah­re und älter. Der Anteil der Senio­rin­nen und Senio­ren wächst gera­de durch den demo­gra­fi­schen Wan­del. ‘Dies bestärkt die Kreis-CDU dar­in, Senio­ren­po­li­tik nicht nur als Poli­tik für Senio­ren son­dern als Poli­tik mit den Senio­ren zu sehen,’ wie der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Karl-Heinz Sund­hei­mer betont. Laut Sund­hei­mer will man den Leit­satz aus dem Grund­satz­pro­gramm der CDU ‘das Alter neu den­ken’ ernst neh­men und mit Leben füllen.

Auch bis­her hat sich die CDU, so ihr Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer Micha­el Schnei­der, in die­sem Bereich schon enga­giert. Zuletzt erst setz­te man sich auch finan­zi­ell im Kreis­tag für das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler ein. Senio­ren­be­geg­nun­gen in Form der Senio­ren­nach­mit­ta­ge der Orts­ge­mein­den oder der Senio­ren­be­treu­ungs­grup­pen wur­den im gan­zen Kreis geför­dert, her­aus­ra­gen­de Pro­jek­te der Senio­ren­be­treu­ung wur­den mit einem Geld­preis belohnt.
Nun gehe es, so Sund­hei­mer, dar­um die Genera­tio­nen­ver­bun­den­heit wei­ter zu för­dern und, wenn die­se das woll­ten, auch die Poten­zia­le der älte­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger zu nut­zen. Hier zeig­te Char­lot­te Hager als Kreis­bei­geord­ne­te Mög­lich­kei­ten wie z.B. gegen­sei­ti­ge Haus­halts- und Betreu­ungs­hil­fe auf. Ein­zu­rich­ten­de Ver­mitt­lungs­stel­len für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment könn­ten hier­bei helfen.
Dane­ben will die CDU über die Kreis­volks­hoch­schu­le mehr Ange­bo­te zu Com­­pu­­ter- und Inter­net­schu­lun­gen für Senio­ren anbie­ten und Begeg­nungs­stät­ten z.B. in Schu­len für alt und jung öff­nen. Ein beson­ders hei­ßes The­ma ist nach Ansicht von Karl-Heinz Sund­hei­mer der Bür­ger­bus, der schon lan­ge von der Senio­ren­uni­on in der Kreis­stadt gefor­dert wird, den aber auch ande­re Ver­bän­de, z.B. im Brohl­tal fordern. 

Hier muss nach Mei­nung von Sund­hei­mer eine kon­kre­te Pla­nung und Kos­ten­er­he­bung durch­ge­führt wer­den, dann kön­ne man eine Ent­schei­dung zu die­sem The­ma her­bei­füh­ren. Grund­sätz­lich ste­he die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on die­sem The­ma nicht ableh­nend gegen­über, die Ver­wirk­li­chung müs­se aber gera­de bei weg­bre­chen­den Steu­er­ein­nah­men auch unter finan­zi­el­len Gesichts­punk­ten betrach­tet werden.