3. Mai 2009

Eine ausgewogene Familienpolitik’ — CDU-Frauen begrüßten Zuschüsse für Beratungsstelle ‘Frau und Beruf’ und Frauenhaus

Die CDU-Frau­en­u­n­i­on im Kreis Ahr­wei­ler hat in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren eine Rei­he von Maß­nah­men auf den Weg gebracht, die Frau­en beson­ders zu Gute kom­men. Jüngst ver­sen­de­te die Kreis­ver­wal­tung Zuschuss­be­schei­de von 15.340 Euro für die Bera­tungs­stel­le Frau und Beruf’ in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler und 40.000 Euro für den Ver­ein ‘Frau­en für Frau­en e.V.’ in Bad Brei­sig. Für die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Frau­en­pro­jek­te in der Regi­on hat­ten sich die Kreis­vor­sit­zen­de Ingrid Näkel-Sur­­ges sowie ihre bei­den Stell­ver­tre­te­rin­nen Gabrie­le Her­­mann-Lersch und Chris­tel Ripoll bei den Haus­halts­be­ra­tun­gen stark gemacht. 

‘Die CDU-Frau­en-Uni­on setzt sich für eine aus­ge­wo­ge­ne Fami­li­en­po­li­tik ein, die viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te für Frau­en in unter­schied­li­chen Lebens­pha­sen bie­tet und sie in schwie­ri­gen Situa­tio­nen unter­stützt’, erläu­ter­te Gabrie­le Hermann-Lersch..
So schaf­fe die Bera­tungs­stel­le ‘Frau und Beruf’ neue Per­spek­ti­ven für Berufs­rück­keh­re­rin­nen. Sie sei eine Ser­vice­ein­rich­tung, die sich im Kreis Ahr­wei­ler bewährt habe und die es zu unter­stüt­zen gel­te. ‘Berufs­rück­keh­re­rin­nen sind auf dem Arbeits­markt immer noch benach­tei­ligt.’, stell­te Näkel-Sur­­ges her­aus. Der Wie­der­ein­stieg in den Beruf wer­de unter ande­rem durch einen hohen Wett­be­werb auf dem Arbeits­markt und stän­dig stei­gen­de Anfor­de­run­gen erschwert. ‘Die Bera­tungs­stel­le ‘Frau und Beruf’ bie­tet ihnen eine neue Chan­ce’, so die Kreis­vor­sit­zen­de. Die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf blei­be die Her­aus­for­de­rung der Zukunft, nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wandels.

Eine wei­te­rer wich­ti­ger Part­ner an der Sei­te der Frau­en im Kreis Ahr­wei­ler sei dar­über hin­aus der Ver­ein ‘Frau­en für Frau­en e.V.’. Die­ser ist Trä­ger des Frau­en­hau­ses in Bad Brei­sig. Chris­tel Ripoll: ‘Frau­en in Not und in Bedro­hungs­si­tua­tio­nen erhal­ten hier unbü­ro­kra­ti­sche und effek­ti­ve Hil­fe.’ Das Frau­en­haus sei eine wich­ti­ge Zuflucht­stät­te für von see­li­scher, kör­per­li­cher oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fe­ne Frau­en und Kin­der. ‘Da von Gewalt bedroh­te Frau­en aber häu­fig auch Kin­der haben, darf man Frau­en­po­li­tik nicht iso­liert sehen, son­dern eben eng ver­netzt mit einer Poli­tik auch zum Schutz von Kin­dern.’ Mit dem ‘Run­den Tisch gegen Gewalt’ habe die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des Krei­ses mit vie­len betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen einen erfolg­rei­chen Arbeits­kreis geschaf­fen, der wich­ti­ge Maß­nah­men auf den Weg brin­ge, die dem Schutz von Frau­en dienten,so die Kreis­vor­sit­zen­de Ingrid Näkel-Surges

Trotz die­ser Erfol­ge bleibt Poli­tik für die Frau­en­uni­on eine dau­er­haf­te Auf­ga­be. ‘Die Eman­zi­pa­ti­on ist sicher­lich weit fort­ge­schrit­ten, aber noch lan­ge nicht für alle Frau­en am Ziel. Solan­ge Frau­en durch­schnitt­lich deut­lich weni­ger ver­die­nen als Män­ner, häu­fi­ger in schlecht bezahl­ten Beru­fen ver­tre­ten sind und zudem in sozia­len Bezie­hun­gen deut­lich häu­fi­ger Opfer von Gewalt wer­den, hat sich unser Ein­satz für die Belan­ge der Frau­en noch lan­ge nicht über­lebt’, so das Fazit der CDU-Frauen.