6. April 2009

Steillagenweinbau ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Ahr-Kulturlandschaft — ‘Existenzsicherung für die Winzer’

Der Arbeits­kreis Wein­bau und Tou­ris­mus der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on mit Wer­ner Schüller,Sabrina Koll und Ingrid Näkel-Sur­­ges begrüßt, dass sich die im Main­zer Land­tag ver­tre­te­nen Frak­tio­nen auf einen gemein­sa­men Antrag zur Bedeu­tung und zur För­de­rung des Steil­la­gen­wein­baus ver­stän­digt haben. Der Antrag ent­hal­te eine Viel­zahl von kon­kre­ten Hand­lungs­auf­for­de­run­gen, die geeignet
sei­en, den Steil­la­gen­wein­bau in Rhein­­land-Pfalz zu sichern.

Wir brau­chen ein solch kla­res Bekennt­nis zum Steil­la­gen­wein­bau. Denn er ist für unser Ahr­tal land­schafts­prä­gend und bil­det einen unver­zicht­ba­ren Bestand­teil unse­rer Kul­tur­land­schaft. Mit der Bewirt­schaf­tung die­ser Lagen erfül­len unse­re Win­zer eine müh­sa­me und auf­wän­di­ge Auf­ga­be, die gera­de auch der All­ge­mein­heit dient. ‘Das Ahr­tal zieht nicht zuletzt wegen die­ser land­schaft­li­chen Beson­der­heit Tou­ris­ten an’, so Ingrid Näkel-Surges

So argu­men­tiert auch Sabri­na Koll vom Arbeits­kreis: ‘Was pas­siert, wenn Win­zer ihre Wein­ber­ge auf­ge­ben müs­sen, weil sich die Bewirt­schaf­tung nicht mehr lohnt, ist lei­der schon an vie­len Stel­len z.B. an der Mosel oder Nahe sicht­bar. Das Land­schafts­bild ver­än­dert sich zum nega­ti­ven. Wir müs­sen die­se Kul­tur­land­schaft des­halb im Sin­ne der Exis­tenz­si­che­rung für die Win­zer aber gera­de auch im Hin­blick auf ihre tou­ris­ti­sche Bedeu­tung erhalten.’

Auch die wei­te­re Mecha­ni­sie­rung des Steil­la­gen­wein­baus müs­se vor­an­ge­trie­ben wer­den. Hier sei­en die Lan­des­re­gie­rung und das Dienst­leis­tungs­zen­trum Länd­li­cher Raum gefor­dert, die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen für eine güns­ti­ge­re Bewirt­schaf­tung zu schaf­fen. Vor dem Hin­ter­grund des Kli­ma­wan­dels müs­se die Infra­struk­tur für die Bewäs­se­rung von Reb­flä­chen durch For­schung und Bera­tung unter­stützt wer­den, betont der Arbeitskreis.