12. März 2009

CDU-Kreistagsfraktion für Nürburgring — Sundheimer und Ernst weisen Kritik der Grünen zurück

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on steht geschlos­sen zum Pro­jekt Nür­burg­ring 2009. Dies erklär­ten der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Karl-Heinz Sund­hei­mer und der CDU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Gui­do Ernst anläss­lich eines Besu­ches der Frak­ti­on am Nür­burg­ring. Die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker wur­den vom Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Nür­burg­ring GmbH, Dr. Wal­ter Kafitz, ein­ge­hend über die gro­ßen Fort­schrit­te, den neu­es­ten Stand und die Finan­zie­rung des Pro­jek­tes infor­miert. Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on zeig­te sich ‘beein­druckt von der größ­ten Bau­stel­le des Lan­des Rhein­­land-Pfalz und dem Job­mo­tor Nr. 1 in der Eifel’.

Sund­hei­mer und Ernst hoben her­vor, dass dem Nür­burg­ring auch im kom­men­den Jahr-zehnt eine Schlüs­sel­po­si­ti­on bei der Siche­rung und Schaf­fung neu­er Arbeits­plät­ze zukom­me. Bereits heu­te siche­re der Ring Tau­sen­de von Arbeits­plät­zen. Der Kreis Ahr­wei­ler kön­ne stolz dar­auf sein, dass es gelän­ge, gera­de in der Zeit der größ­ten Wirt­schafts­kri­se Deutsch­lands aktu­ell bereits über 400 neue Arbeits­plät­ze zu schaf­fen. Das hier ein enor­mer Bedarf bestehe, habe die erfolg­rei­che Job­bör­se mit über 800 Besu-chern gezeigt. Auch in Zukunft – so die CDU-Poli­­ti­­ker – wür­den allein über den Tou­ris­mus vie­le wei­te­re Arbeits­plät­ze geschaf­fen. Des­halb wür­den sich auch alle Kom­mu­nen zusam­men mit der TSG an der Ver­mark­tung des Pro­jekts Nür­burg­ring 2009 beteiligen. 

Die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on weist dar­auf hin, dass even­tu­ell strit­ti­ge Fra­gen zur Finan­zie­rung im Main­zer Land­tag zu klä­ren seien.

Natür­lich müss­ten die Erfol­ge in den kom­men­den Jah­ren gera­de auch mit Blick auf die Wirt­schafts­kri­se hart am Markt erkämpft wer­den. Dabei wer­de es sicher­lich auch ein­mal Rück­schlä­ge geben. Des­halb sei es wich­tig, die Betrei­ber des Rings zu unter-stü­t­­zen. Dies sicher­te die Frak­ti­on Herrn Haupt­ge­schäfts­füh­rer Dr. Wal­ter Kafitz zu.

Mit Unver­ständ­nis reagiert die Frak­ti­on auf die Kri­tik von den Kreis-Grü­­nen. Es sei be-zeich­­nend, dass die Kreis­grü­nen bis heu­te sich kein ein­zi­ges Mal ein Bild vor Ort über den Stand des Pro­jek­tes gemacht hät­ten. Auf­schluss­reich sei auch, das Bünd­nis 90/Die Grü­nen mit kei­nem Wort die 400 Arbeits­plät­ze, die zur­zeit am Ring geschaf­fen wür­den, erwähnt hät­ten. Dies sei umso unver­ständ­li­cher, als der Nür­burg­ring als ein­zi­ge Renn­stre­cke der Welt auch öko­lo­gisch zer­ti­fi­ziert sei. Die Kreis­gre­mi­en sei­en bereits im Jahr 2007 ein­ge­hend über das Pro­jekt unter­rich­tet wor­den. Bereits damals hat die Kreis­tags­frak­ti­on der Grü­nen ver­sucht, das Pro­jekt zu kip­pen. Deren Antrag gegen Nür­burg­ring 2009 wur­de mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit vom Kreis­tag abge­lehnt. Die CDU wer­de ihre kla­re Hal­tung zum Nür­burg­ring und der Schaf­fung neu­er Arbeits­plät­ze auch mit Blick auf die kom­men­de Kom­mu­nal­wahl in ihrem Wahl­pro­gramm verankern.