3. März 2009

Bollwerk gegen die Wirtschaftskrise — CDU-Politiker zur Erlebnisregion Nürburgring: Handfestes und sichtbares Konjunkturprogramm

Das im Bau befind­li­che Groß­pro­jekt ‘Nür­burg­ring 2009’ bil­det gera­de in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten ein ‘Boll­werk, das für vie­le Fir­men­auf­trä­ge sorgt sowie bestehen­de Arbeits­plät­ze sichert und neue schafft’. In die­ser Ein­schät­zung sind sich der Land­rat des Kreis Ahr­wei­ler, Dr. Jür­gen Pföh­ler, der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Wal­ter Wirz aus Ade­nau und der Bür­ger­meis­ter der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau, Her­­mann-Josef Romes, einig. Der Nür­burg­ring über­neh­me seit jeher eine stra­te­gi­sche Schlüs­sel­po­si­ti­on in der struk­tur­schwa­chen Eifel. Für die Zukunft brau­che der Nür­burg­ring neue Stand­bei­ne neben dem Motorsport. 

Ganz Deutsch­land spre­che von Kon­junk­tur­pa­ke­ten, die wirt­schaft­li­che Impul­se brin­gen sol­len – der Nür­burg­ring 2009 sei ein kon­kre­tes Kon­junk­tur­pa­ket, ‘und zwar ein unmit­tel­ba­res, hand­fes­tes und sicht­ba­res’, so Pföh­ler, Wirz und Romes. Nir­gend­wo sonst in Rhein­­land-Pfalz befin­de sich eine sol­che Rie­sen­bau­stel­le in Betrieb. Bis zum jet­zi­gen Stand der Bau­ar­bei­ten hät­ten vie­le Unter­neh­men aus der Regi­on mehr als 70 Auf­trä­ge aus dem Pro­jekt erhalten.
Bei der Bewer­ber­bör­se am 7. März könn­ten dar­über hin­aus zusätz­lich 400 neue Arbeits­plät­ze ver­mit­telt wer­den. Sie rei­chen vom Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker bis zu Gästebetreuung.

Mit Blick auf die Kri­ti­ker der neu­en Erleb­nis­re­gi­on erklär­ten die drei Christ­de­mo­kra­ten nach einem Tref­fen des Arbeits­krei­ses Wirt­schaft und Ver­kehr der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on am Nür­burg­ring: Bis­her habe nie­mand eine sinn­vol­le Alter­na­ti­ve zum neu­en, ganz­jäh­ri­gen Frei­­zeit- und Busi­ness­zen­trum am Nür­burg­ring benen­nen kön­nen. Eine lee­re grü­ne Wie­se sei jeden­falls kei­ne Lösung. Fazit von Pföh­ler, Wirz und Romes: Schon jetzt behaup­te sich das Pro­jekt als Boll­werk gegen den dra­ma­ti­schen Wirtschaftseinbruch. 

Die drei CDU-Poli­­ti­­ker sag­ten zu, ‘alles zu tun, um das Vor­ha­ben zum Erfolg zu füh­ren’. Der ganz über­wie­gen­de Teil der Men­schen in der Regi­on stün­den hin­ter dem Pro­jekt und wüss­ten, wel­che Chan­cen es bietet.