20. Dezem­ber 2008

Mobilität im ländlichen Raum sichern — Kreis-CDU will mittelfristige Investitionsplanung für die Kreisstraßen

Mobi­li­tät ist für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Kreis und unse­re Wirt­schaft unver­zicht­bar. Wir brau­chen daher ein funk­tio­nie­ren­des Kreis­stra­ßen­netz,’ so die Kern­aus­sa­ge eines jetzt im Kreis­tag ver­ab­schie­de­ten CDU-Antra­­ges. Danach soll in Zukunft ein mit­tel­fris­ti­ges stra­te­gi­sches Pro­gramm für den Erhalt und den Aus­bau von Kreis­stra­ßen erstellt wer­den. Unter dem Stich­wort ‘Mit­tel­fris­ti­ge Inves­ti­ti­ons­pla­nung Kreis­stra­ßen­bau­maß­nah­men’ hat der Kreis­tag die Ver­wal­tung beauf­tragt, mit den betei­lig­ten Lan­des­be­hör­den eine ent­spre­chen­de Kon­zep­ti­on zur Beschluss­fas­sung durch den Kreis­tag vor­zu­be­rei­ten. Ziel soll es sein, bestands­er­hal­ten­de Inves­ti­tio­nen und Neu­­bau-maß­­nah­­men für die nächs­ten 5 Jah­re zu erar­bei­ten, die dann auch Grund­la­ge der mit­tel­fris­ti­gen Inves­­ti­­ti­ons- und Finanz­pla­nung des Land­krei­ses werden.

‘Gera­de in unse­rem Flä­chen­kreis ist der Erhalt und Aus­bau des öffent­li­chen Ver­kehrs­net­zes Grund­vor­aus­set­zung dem demo­gra­phi­schen Wan­del zu begeg­nen, die Lebens­qua­li­tät in den Dör­fern und Gemein­den zukunfts­si­cher zu gestal­ten und den Men­schen ein schnel­les und siche­res Errei­chen der Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen zu ermög­li­chen,’ so der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Karl-Heinz Sundheimer.

Der länd­li­che Raum ist auf ein funk­tio­nie­ren­des, leis­tungs­fä­hi­ges und siche­res Ver­kehrs­netz ange­wie­sen. Es garan­tiert die uner­läss­li­che Mobi­li­tät des Ein­zel­nen zum Errei­chen von Schu­len, Kin­der­gär­ten, Ein­kauf­zen­tren, Kul­­tur- und Sport­ein­rich­tun­gen, dem Arbeits­platz, der ärzt­li­chen Ver­sor­gung und dem zwi­schen­mensch­li­chen Zusam­men­sein. Nicht zuletzt ist es Garant für die Wei­ter­ent­wick­lung des Frem­den­ver­kehrs in unse­rer Regi­on. Die CDU des Land­krei­ses steht im Inter­es­se der Bür­ger für den Erhalt und wei­te­ren Aus­bau des Ver­kehrs­we­ge­net­zes. Fami­li­en­freund­lich­keit und eine intak­te Ver-kehrs­in­­fra­­stru­k­­tur gehen Hand in Hand. Sie sind Maxi­me für kom­mu­na­les Han­deln und eine wich­ti­ge Stra­te­gie zur Stär­kung der Stand­ort­qua­li­tät der Region.

In die­ser Wahl­pe­ri­ode hat der Kreis­tag Inves­ti­tio­nen von ins­ge­samt rd. 6,3 Mio. Euro in den Aus­bau von Kreis­stra­ßen beschlos­sen. Bei­spiel­haft ist zu nen­nen der Aus­bau der K 39 Kirch­daun, der K 34 Hol­z­­wei­­ler-Vet­­tel­ho­­ven, der K 29 Ahrbrück–Lind sowie der Aus­bau zahl­rei­cher Orts­durch­fahr­ten wie der K 2 Bau­ler, der K 5 Eichen­bach, K 11 Bröh­lin­gen, K 13 Mart­hel, K 19 Kot­ten­born, der K 41 Ober­win­ter und der K 60 Engeln. Unter Ein­be­zie­hung von Ent­wäs­se­rungs­kos­ten und der Mit­tel für die lau­fen­de Bau­un­ter­hal­tung wur­den von 2004 bis 2008 ins­ge­samt rd. 8,4 Mio. Euro bereit­ge­stellt. ‘Wir als CDU wer­den uns auch in Zukunft zu den not­wen­di­gen Inves­ti­tio­nen in ein leis­tungs­fä­hi­ges Kreis­stra­ßen­netz beken­nen’, so Karl-Heinz Sund­hei­mer abschließend.