17. Janu­ar 2008

Wilhelm Josef Sebastian MdB (CDU) freut sich über Zusage aus dem Ministerium — ‘Mehrgenerationenhaus’ in Bad Neuenahr-Ahrweiler wird in die Bundesförderung aufgenommen

Das Pro­jekt ‘Mehrgenerationen¬haus’ in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler erhält die erwar­te­te Bun­des­för­de­rung. Die­se Nach­richt erhielt jetzt der CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Wil­helm Josef Sebas­ti­an aus dem Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um. Im Rah­men der drit­ten Aus­schrei­bungs­pha­se wur­den jetzt bun­des­weit wei­te­re 38 Ein­rich­tun­gen aus­ge­wählt, zu denen auch das Pro­jekt im Kreis Ahr­wei­ler zählt.

Sebas­ti­an hat­te nach den ers­ten Aus­schrei­bungs­pha­sen 2007, in der Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler noch nicht berück­sich­tigt wer­den konn­te, sei­nen CDU-Bun­­­des­­tags­­­kol­­le­­gen und Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Her­mann Kues, um Unter­stüt­zung für das Pro­jekt gebe­ten. Vor allem auch die inten­si­ven Anstren­gun­gen der Stadt Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler in den letz­ten Mona­ten mit der Ent­wick­lung eines trag­fä­hi­gen Kon­zep­tes zah­len sich jetzt aus, so der Christdemokrat.

Das Pro­jekt in der ehe­ma­li­gen Grund­schu­le in der West­stra­ße in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, in dem ver­schie­de­ne fami­li­en­spe­zi­fi­sche Bera­­tungs- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te unter ‘einem Dach’ ver­eint wer­den sol­len, hat damit die letz­te gro­ße Hür­de genom­men. Die För­de­rung ist so aus­ge­legt, dass für jedes Mehr­ge­nera­tio­nen­haus 40.000 Euro jähr­lich aus Mit­teln des Bun­des zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, von denen je die Hälf­te für Per­so­nal­aus­ga­ben und für Sach- und Hono­rar­aus­ga­ben ver­wandt wer­den dür­fen. Ins­ge­samt erhält damit jedes Mehrgenerationen¬haus 200.000 € über die Gesamt­lauf­zeit von 5 Jah­ren. Vom Land Rhein­­land-Pfalz erwar­tet man als Anschub­fi­nan­zie­rung einen ein­ma­li­gen Zuschuss von 20.000 Euro.

Der Kreis Ahr­wei­ler betei­ligt sich auf Antrag der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on aus dem Ver­mö­gens­haus­halt im Jahr 2009 und 2010 mit je 100.000 Euro als Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuß. Fer­ner wird der Kreis, ana­log der För­de­rung haupt­amt­li­cher Fach­kräf­te in der Jugend­hil­fe, eine lau­fen­de För­de­rung zu den Per­­so­­nal- und Sach­kos­ten eines noch zu beschäf­ti­gen­den Mit­ar­bei­ters des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses gewähren.