25. Mai 2007

Eigeninitiative der Sportvereine ermöglicht schnellere Baumaßnahmen — Landrat Dr. Jürgen Pföhler und CDU-Grafschaft bei Ortsterminen an Sportplatzgebäuden in Bengen und Vettelhoven

Das Sport­stät­ten­kon­zept der Gemein­de Graf­schaft wur­de von der CDU im Jahr 2004 nach inten­si­ven Gesprä­chen mit den betei­lig­ten Sport­ver­ei­nen vor­ge­legt. Neben der Gene­ral­sa­nie­rung der Fuß­ball­plät­ze in der zeit­li­chen Rei­hen­fol­ge Lei­mers­dorf, Vet­tel­ho­ven und Ben­gen ste­hen für Gemein­de und Ver­ei­ne ins­be­son­de­re die Sport­platz­ge­bäu­de im Mit­tel­punkt der Auf­merk­sam­keit. Dabei wird grund­sätz­lich ange­strebt, dass die Ver­ei­ne — so wie bis­lang schon in Lei­mers­dorf gesche­hen — die Sport­platz­ge­bäu­de in Eigen­re­gie anpa­cken. Dies kann im Gebäu­de­be­stand in Form eines lang­fris­ti­gen Pacht­ver­tra­ges mit der Gemein­de gesche­hen oder auch als Neu­bau. Vor­teil dabei ist, dass die Ver­ei­ne – anders als die Gemein­de — damit För­der­mit­tel des Lan­des­sport­bun­des und Krei­ses in Anspruch neh­men können.

Ver­tre­ter der Graf­schaf­ter CDU besuch­ten daher jetzt gemein­sam mit Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler die Sport­an­la­gen in Ben­gen und Vet­tel­ho­ven, um mit den Ver­tre­tern der Ver­ei­ne die dies­be­züg­li­chen Vor­ha­ben zu erörtern.

In Vet­tel­ho­ven erläu­ter­te der Vor­sit­zen­der Graf­schaf­ter Spiel­ver­ei­ni­gung (GSV), Die­ter Schä­fer, den Ent­schluss des Ver­eins zum Neu­bau eines Ver­eins­hei­mes. Ange­sichts geschätz­ter Sanie­rungs­kos­ten von über 170.000 Euro wol­le man davon Abstand neh­men, das bestehen­de Alt­ge­bäu­de in Angriff zu neh­men. Grund­sätz­lich haben die gemeind­li­chen Gre­mi­en schon vor eini­ger Zeit ihre Zustim­mung dazu erteilt. Man sieht beim GSV in den nächs­ten Mona­ten noch Klä­rungs­be­darf hin­sicht­lich des genau­en Gebäu­de­stand­or­tes. Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler berich­te­te über die Fördermöglich¬keiten des Krei­ses für Sport­ver­ei­ne, von denen auch der GSV pro­fi­tie­ren könne.

Die Sport­freu­de Ben­gen haben sich jetzt ent­schlos­sen, das Gebäu­de am Sport­platz in Angriff zu neh­men. Ein lang­fris­ti­ger Pacht­an­trag an die Gemein­de ist gestellt und steht dem­nächst in den gemeind­li­chen Gre­mi­en zur Bera­tung an. Der Ver­eins­vor­sit­zen­de Armin Schwarz und sei­ne Vor­stands­kol­le­gen stell­ten beim Orts­ter­min die Plä­ne des Ver­eins vor: danach will man das Gebäu­de maß­geb­lich erwei­tern, indem Toi­let­ten­an­la­gen für Besu­cher sowie zeit­ge­mä­ße Umklei­­de- und Dusch­räu­me für die Sport­ler geschaf­fen wer­den. Schwarz ver­wies auf die stei­gen­de Anzahl von Mann­schaf­ten sowie die erhöh­ten Anfor­de­run­gen des Sport­bun­des. Ähn­lich wie in Vet­tel­ho­ven kann der Ben­ge­ner Ver­ein dabei auf die För­der­töp­fe des Krei­ses zählen.

Die CDU-Graf­­schaft signa­li­sier­te vor Ort für bei­de Pro­jek­te ihre grund­sätz­li­che Zustim­mung, denn es ent­spre­che der Grund­idee des Sport­stät­ten­kon­zep­tes, gemein­sam mit den Ver­ei­nen vor­zu­ge­hen und dabei deren Vor­stel­lun­gen umzu­set­zen. Der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der beton­te abschlie­ßend, dass die Umset­zung des Graf­schaf­ter Sport­stät­ten­kon­zep­tes auch nach drei­jäh­ri­ger Lauf­zeit voll im Plan sei. Er lob­te auch die Dis­zi­plin der betei­lig­ten Ver­ei­ne, die erkannt hät­ten, dass das ver­ein­bar­te Maß­nahme­pa­ket nur umge­setzt wer­den kön­ne, wenn man es gemein­sam vertritt.