15. März 2007

Über Chancen und Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Kreis Ahrweiler — Guido Ernst MdL lud zum Dialog von Politik und Gewerbe ein

Zahl­rei­che Gewer­be­trei­ben­de aus Rema­gen, Sin­zig und Bad Brei­sig folg­ten ger­ne der Ein­la­dung des CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Gui­do Ernst zum Dia­log mit der Poli­tik. In der Rhein­hal­le von Rema­gen stan­den dafür auch die drei Bür­ger­meis­ter der Rhein­städ­te sowie Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler zur Ver­fü­gung. Ernst sah denn auch in dem regen Inter­es­se an der Ver­an­stal­tung ‘den Wunsch und den Bedarf, gemein­sam mit der Poli­tik nach Mög­lich­kei­ten zu suchen, Ihnen als Mit­tel­ständ­ler das unter­neh­me­ri­sche Leben, viel­leicht etwas siche­rer, leich­ter und natür­lich auch erfolg­rei­cher zu machen’. Der Erfolg der Unter­neh­men, so der Christ­de­mo­krat ist außer­or­dent­lich wich­tig für die gesell­schaft­li­che und wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät unse­rer Kom­mu­nen, unse­res Lan­des und unse­rer Staates.

Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler berich­te­te über die posi­ti­ven Rah­­men-bedin­­gun­­­gen für die Wirt­schaft im Kreis Ahr­wei­ler, ange­fan­gen bei den güns­tigs­ten Gewer­be­steu­er­sät­zen der Regi­on über eine leis­tungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur sowie ein her­vor­ra­gen­des Bil­dungs­sys­tem im Kreis Ahr­wei­ler. Anschlie­ßend wur­de von den Unter­neh­mern die Gele­gen­heit genutzt, Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen und Defi­zi­te anzusprechen.

Basie­rend auf den guten Stand­ort­kri­te­ri­en in der Regi­on – wie das flä­chen­de­cken­de Ganz­tags­an­ge­bot an Krip­pen­plät­zen und umfas­sen­de Schul­an­ge­bot – ist es gelun­gen, dass zahl­rei­che neue Arbeits­plät­ze mit mitt­le­rer Qua­li­fi­ka­ti­on vor Ort ent­stan­den sind. Lei­der wer­den die­se Stel­len meis­tens über Head­hun­ter und sel­ten über Stel­len­aus­schrei­bun­gen besetzt, Kennt­nis erlang­ten der Land­rat oder die Bür­ger­meis­ter erst, wenn sie mit kurz­fris­ti­gen Woh­nungs­su­chen kon­fron­tiert wür­den, so die Diskussion. 

Mehr­mals konn­te schon wei­ter­ge­hol­fen wer­den, um so die Prä­senz oder die Expan­si­on von mit­tel­stän­di­gen Unter­neh­men zu stüt­zen. Vor­teil­haft hier­bei ist die Aus­wei­sung von Neu­bau­flä­chen, etwa in Rema­gen für 800‑1000 Neu­bür­ger und die güns­ti­ge­re Ver­kehr­an­bin­dung der links­rhei­ni­schen Sei­te, so der von der rechts­rhei­ni­schen Sei­te kom­men­de Bür­ger­meis­ter Geor­gi aus Rema­gen. Bedau­ert wur­de, dass für Alt­be­stän­de in den Zen­tren zur Sanie­rung der meist aus der Grün­der­zeit stam­men­den Gebäu­de weni­ge För­der­mög­lich­kei­ten bestehen. Meist wer­den neue Zen­tren auf der grü­nen Wie­se geför­dert, so dass nichts ande­res übrig blie­be, als über einen Stand­ort­wech­sel zur grü­nen Wie­se nach­zu­den­ken. Nach der offi­zi­el­len Been­di­gung nutz­ten zahl­rei­che Unter­neh­mer noch den bila­te­ra­len Erfah­rungs­aus­tausch untereinander.