26. Janu­ar 2007

2007 im Zeichen des Wahlkampfes — Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Ahrweiler in Bad Breisig

Der bevor­ste­hen­de Wahl­kampf um das Amt des Land­rats im Kreis Ahr­wei­ler bestimm­te ges­tern die poli­ti­schen Neu­jahrs­emp­fän­ge. Die Christ­de­mo­kra­ten hat­ten Chris­ti­an Bald­auf, den Par­­tei- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der Lan­­des-CDU, eingeladen.

Der Kreis Ahr­wei­ler ist auf Erfolgs­kurs — mit die­ser Wer­be­bot­schaft für ihren Kan­di­da­ten Jür­gen Pföh­ler läu­te­te die CDU bei ihrem Neu­jahrs­emp­fang ges­tern im Rhein­ho­tel ‘Vier Jah­res­zei­ten’ in Bad Brei­sig den Lan­d­­rats-Wahl­­kampf ein.

Rücken­stär­kung beka­men die Christ­de­mo­kra­ten vom rhein­­land-pfäl­­zi­­schen CDU-Par­­tei- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Chris­ti­an Bald­auf, der die Ein­la­dung in den Nor­den des Lan­des ger­ne ange­nom­men hat­te, obwohl er damit ein pri­va­tes Ver­spre­chen bre­chen muss­te: Die Sonn­ta­ge gehö­ren sonst sei­ner Frau.

Was der CDU-Mann aus Mainz mit­ge­bracht hat­te, war kein lan­des­po­li­ti­sches Oppo­si­ti­ons­ge­jam­mer, son­dern der Ansporn zu einer muti­gen Poli­tik unter dem Mot­to: wenig Staat, viel Mensch. Das The­ma Bil­dung hat für Bald­auf Prio­ri­tät. Er will weg von Struk­tur­de­bat­ten: ‘Wir müs­sen über Inhal­te und Qua­li­tät von Bil­dung reden. Das Abitur muss wie­der etwas wert sein.’ Unter dem Stich­wort Hartz IV macht sich Bald­auf zum Anwalt der über Gebühr belas­te­ten Nor­mal­ver­die­ner. Deren Net­to­ge­halt sei kaum höher als das, was einem Hartz IV-Emp­­fän­­ger mit sämt­li­chen Zusatz­leis­tun­gen zusteht. Zum Aus­flug Bald­aufs in die EU-Poli­­tik gehör­te auch der Abste­cher in die Tür­kei. Durch ihren Bei­tritt ste­he die Wer­te­ge­mein­schaft auf dem Spiel: ‘In Anta­lya braucht der Bischof einen Leib­wäch­ter, ande­rer­seits gibt es in Deutsch­land 2500 Moscheen.’

Einen opti­mis­ti­schen Blick in die Zukunft des Krei­ses Ahr­wei­ler warf Land­rat Jür­gen Pföh­ler: Die Wirt­schaft wächst, und die Arbeits­lo­sig­keit sinkt. Der Kreis ist rhein­­land-pfäl­­zi­­scher Spit­zen­rei­ter bei den Aus­bil­dungs­platz­an­ge­bo­ten für Jugend­li­che und hat Wirt­schafts­för­de­rer, die in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von über 67 Mil­lio­nen Euro geneh­migt haben — Bei­spie­le, die wohl auch beim Wahl­kampf um den Land­rats­pos­ten als Leis­tungs­bi­lanz in die Waag­scha­le gewor­fen wer­den. Chris­ti­an Bald­auf gab Pföh­ler einen Tipp mit auf den Weg: ’51 Pro­zent der Stim­men brau­chen Sie, 71 Pro­zent wün­sche ich Ihnen, und bei 81 Pro­zent gebe ich Ihnen einen aus.’

Kreis­vor­sit­zen­der Gui­do Ernst, der Pföh­ler die vol­le Unter­stüt­zung der Kreis-CDU im Wahl­kampf zusag­te, über­reich­te dem Land­rat ein Glücks­schwein aus Mar­zi­pan — Pro­vi­ant für die Ner­ven in Wahlkampfzeiten.

(Text der Rhein-Zei­­tung, Aus­ga­be Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler vom 15. Janu­ar 2007)