22. August 2005

Eine starke Truppe für den Neuanfang in Berlin — Wilhelm Josef Sebastian MdB begrüßt die Bildung des CDU/CSU-Kompetenzteams

Der CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te und Direkt­kan­di­dat für den Wahl­kreis 200 ‑Ahr­­wei­­ler/­­May­­en- Wil­helm Josef Sebas­ti­an begrüßt die Bil­dung eines Kom­pe­tenz­teams durch Kanz­ler­kan­di­da­tin Ange­la. Deutsch­land befin­de sich in der schwers­ten Kri­se seit Bestehen der Bun­des­re­pu­blik, betont Sebas­ti­an. Des­halb gehe es am 18. Sep­tem­ber um nicht mehr und nicht weni­ger als um eine ‘Rich­tungs­ent­schei­dung’ für Deutsch­land. Daher sei es wich­tig, die wich­ti­gen The­men auch mit klu­gen Köp­fen zu verbinden.

Als Exper­ten für Finan­zen und Haus­halt prä­sen­tier­te die Kanz­ler­kan­di­da­tin den par­tei­lo­sen Steu­er­recht­ler Paul Kirch­hof, die Berei­che Wirt­schaft und Arbeit über­nimmt der saar­län­di­sche Minis­ter­prä­si­dent Peter Mül­ler. Für den Auf­bau Ost soll Thü­rin­gens Minis­ter­prä­si­dent Die­ter Alt­haus zustän­dig sein. ‘Mit Aus­nah­me von Die­ter Alt­haus sind alle Mit­glie­der grund­sätz­lich bereit, in einem Kabi­nett mit­zu­ar­bei­ten’, erklär­te Mer­kel dazu.

Dane­ben gehö­ren dem Wahl­kampf­team der baye­ri­sche Innen­mi­nis­ter Gün­ther Beck­stein (CSU), der CDU-Außen­­po­­li­­ti­­ker Wolf­gang Schäub­le, die nie­der­säch­si­sche Sozi­al­mi­nis­te­rin Ursu­la von der Ley­en, die baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­sche Kul­tus­mi­nis­te­rin Annet­te Scha­van sowie die CSU-Poli­­ti­­ke­­rin Ger­da Has­sel­feldt für die The­men Land­wirt­schaft, Ver­brau­cher­schutz und Umwelt an. Außer­dem ver­tritt Bun­­­des­­tags-Vize­­­prä­­si­­dent Nor­bert Lam­mert den Bereich Kultur.

Unter der Vor­aus­set­zung, dass es zum Wahl­sieg kommt, hat die Kanz­ler­kan­di­da­tin eine Rei­he wei­te­rer Per­so­nen für Spit­zen­pos­ten genannt. Beson­ders erwähn­te sie den Vor­sit­zen­den der CSU-Lan­­des­­grup­­pe im Deut­schen Bun­des­tag, Micha­el Glos, der künf­tig ‘eine umfas­sen­de Auf­ga­be’ wahr­neh­men wer­de. Auch CDU-Gene­ral­­se­­kre­­tär Vol­ker Kau­der, Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer Nor­bert Rött­gen und Frak­ti­ons­vi­ze Ronald Pofal­la wür­den ‘eine wich­ti­ge Rol­le’ spielen.

Aus Sicht von Wil­helm Josef Sebas­ti­an ist die Aus­wahl der Mit­glie­der des Uni­ons-Kom­­pe­­ten­z­­teams ‘kei­ne Ent­schei­dung gegen irgend­je­man­den’, son­dern eine Aus­wahl derer, die in den nächs­ten vier­ein­halb Wochen für die Anlie­gen der Uni­on ein­tre­ten wür­den. ‘Das ist eine star­ke Trup­pe und mit dem heu­ti­gen Tag wer­den wir als Uni­on zei­gen, dass wir es bes­ser kön­nen,’ so Wil­helm Josef Sebastian.

Der CDU-Bun­­­des­­tags­­­kan­­di­­dat äußert in die­sem Zusam­men­hang Ver­ständ­nis für die Ankün­di­gung von Bun­des­kanz­ler Schrö­der, kei­ne neu­en Minis­­ter-Kan­­di­­da­­ten zur Bun­des­tags­wahl zu prä­sen­tie­ren. ‘Nach dem 18. Sep­tem­ber wird er ohne­hin kei­ne Regie­rungs­mann­schaft mehr brau­chen. So muss Schrö­der mit eben jener aus­ge­brann­ten Minis­ter­trup­pe in den Wahl­kampf zie­hen, die Deutsch­lands Kri­se zu ver­ant­wor­ten hat. Schrö­ders Kabi­nett ist eine poli­tisch geschei­ter­te Trup­pe, der nie­mand mehr zutraut, unser Land aus der Kri­se zu füh­ren,’ so Wil­helm Josef Sebas­ti­an abschließend.