1. Juli 2005

Chancen des Weltjugendtages 2005 in Köln für Tourismuswirtschaft nutzen — Sebastian: ‘Deutschland als attraktives Reiseziel präsentieren’

Beim Welt­ju­gend­tag 2005, an dem auch Papst Bene­dikt XVI. teil­nehmen wird, kann sich Deutsch­land als welt­of­fe­nes, sympa­thisches und moder­nes Land sowie als gast­freund­li­ches und attrak­ti­ves Rei­se­ziel prä­sen­tie­ren,’ erklärt der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Wil­helm Josef Sebas­ti­an, Mit­glied im Aus­schuss für Tou­ris­mus des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Der Tou­­ris­­mus-Aus­­­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges führ­te jetzt in Ber­lin mit Ver­tre­tern des Welt­ju­gend­tags­bü­ros im Bis­tum Köln ein Informationsgespräch.

Der XX. Welt­ju­gend­tag ist für ganz Deutsch­land ein ein­zig­ar­ti­ges Ereig­nis, das vom 11. bis 21. August 2005 rund 800.000 jun­ge Men­schen aus der gan­zen Welt zusam­men­führt. Die zen­tra­len Ver­an­stal­tun­gen fin­den nicht nur in Köln, son­dern auch in Bonn, Düs­sel­dorf und ande­ren Orten in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len statt, die zum Erz­bis­tum Köln gehö­ren. Außer­dem wer­den die Besu­cher aus ins­ge­samt etwa 120 Län­dern vor Beginn der zen­tra­len Veranstal­tungen vom 11. bis 15. August in Pfarr­ge­mein­den in ganz Deutsch­land zu Gast sein für die Teil­nah­me an Got­tes­diens­ten, aber auch für gemein­sa­me Frei­zeit und den Besuch regio­na­ler Attrak­tio­nen. Außer­dem blei­ben fast alle aus­län­di­schen Besu­cher anschlie­ßend noch eini­ge Tage in Deutschland.

‘Dies stärkt nicht nur das inter­na­tio­na­le Image unse­res Lan­des durch die welt­weite Bericht­erstattung,’ betont Wil­helm Josef Sebas­ti­an hier­zu, ’son­dern ist sicher­lich für vie­le Teil­nehmer auch ein Anreiz, auf Grund der posi­ti­ven Erfah­run­gen spä­ter erneut Deutsch­land als Tou­rist z.B. mit Freun­den oder ihrer Fami­lie zu besuchen’.

Die Deut­sche Zen­tra­le für Tou­ris­mus (DZT), die allen Besu­chern eine tou­ris­ti­sche Deut­sch­­land-Kar­­te zur Ver­fü­gung stellt, soll­te über­le­gen, nach dem Welt­ju­gend­tag zur Nut­zung die­ser Chan­cen auch eine Kam­pa­gne zu star­ten, bei der sie die Pfarr­ge­mein­den welt­weit anschreibt und mehr Infor­ma­tio­nen bereit­stellt, so der Uni­ons­vor­schlag im Tou­­ris­­mus-Aus­­­schuss. Dabei könn­te auch auf die Mög­lich­kei­ten hin­ge­wie­sen wer­den, den Hei­mat­ort des Paps­tes sowie sei­ne wich­tigs­ten Wir­kungs­stät­ten in Deutsch­land ken­nen zu lernen. 

Die Poli­tik, die Kir­chen und das Welt­ju­gend­tags­bü­ro soll­ten weiter­hin prü­fen, wie die beim Welt­ju­gend­tag gesam­mel­ten Erfah­run­gen nicht ver­lo­ren gehen, son­dern für die Durch­füh­rung ande­rer Groß­veranstaltungen wie die Fuß­­ball-Welt­­­meis­­ter­­schaft 2006 oder den evan­ge­li­schen Kir­chen­tag 2007 in Köln genutzt wer­den kön­nen. ‘Wir Tou­ris­mus­po­li­ti­ker der CDU/C­­SU-Frak­­ti­on wer­den uns dazu nach dem Welt­ju­gend­tag über die Stär­ken und Schwä­chen die­ses Groß­ereig­nis­ses infor­mie­ren und die gewon­nen Erkennt­nis­se aus­werten,’ so Sebas­ti­an abschließend.