14. Mai 2005

Zentrale Initiativen der CDU gemeinsam umgesetzt’ — CDU-Kreistagsfraktion zur Halbzeitbilanz des Landrats:

Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU im Ahr­wei­ler Kreis­tag, Karl-Heinz Sund­hei­mer stellt zur Halb­zeit­bi­lanz, die Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler nach vier Jah­ren Amts­zeit vor­ge­legt hat, fest, dass der Land­rat erfolg­reich und im ‘engen Schul­ter­schluss’ mit der Frak­ti­on zusammenarbeite. 

‘Mit Dr. Pföh­ler gemein­sam ist es uns gelun­gen, seit der letz­ten Kom­mu­nal­wahl zen­tra­le Initia­ti­ven der CDU umzu­set­zen.’ Sund­hei­mer nann­te dabei den Ver­zicht auf den Bau der neu­en Kreis­müll­de­po­nie ‘Auf dem Scheid’, der der Frak­ti­on zunächst nicht leicht gefal­len sei, da zunächst noch alle Exper­ten sich für den Bau einer eige­nen Depo­nie aus­ge­spro­chen hat­ten. Nun habe der Kreis mit der Ent­sor­gung des Abfal­les in der Tro­cken­sta­bi­lat­an­la­ge Ren­nerod einen inno­va­ti­ven und zukunfts­wei­sen­den Weg der Abfall­be­sei­ti­gung beschrit­ten. Gleich­zei­tig habe man die Abfall­ge­büh­ren seit Jah­ren auf einem im lan­­des- und bun­des­wei­ten Ver­gleich sehr nied­ri­gen Niveau hal­ten können.

Das neue und anspre­chend gestal­te­te Bür­­ger­­ser­­vice-Zen­­trum in der Kreis­ver­wal­tung gehe eben­falls auf eine Initia­ti­ve der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on zurück. Dort sei­en kun­den­in­ten­si­ve Berei­che wie Zulas­­sungs- und Füh­rer­schein­stel­le sowie die Jagd­be­hör­de kon­zen­triert. ‘Hand­fes­te Vor­tei­le’ ergä­ben sich für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger jedoch vor allem auch durch die Außen­stel­len der Kfz-Zulas­­sungs­­stel­­len in Brohl­tal und Ade­nau: ‘Die­ses Ser­vice­an­ge­bot erspart oft lan­ge Anfahrts­we­ge, die sonst not­wen­dig gewe­sen wären’, unter­strich Sundheimer.

Ein beson­ders gro­ßer Erfolg sei zudem, dass der Kreis trotz der dra­ma­ti­schen Finanz­si­tua­ti­on der öffent­li­chen Kas­sen als einer der weni­gen Krei­se in Rhein­­land-Pfalz noch einen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt habe vor­le­gen können.

So sei man noch in der Lage, ’nach­hal­ti­ge poli­ti­sche Akzen­te’ zu set­zen. Im Kreis Ahr­wei­ler sei dies ins­be­son­de­re das 30 Mil­lio­nen Euro schwe­re Schul­bau­pro­gramm. Sund­hei­mer: ‘Wenn das abge­schlos­sen ist, ver­fügt der Kreis über eine hoch­mo­der­ne Bil­dungs­land­schaft, um die uns ande­re benei­den. Beson­ders posi­tiv und in der Öffent­lich­keit noch zu wenig zur Kennt­nis genom­men ist nach Auf­fas­sung des CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­den das zusätz­li­che Pro­gramm von ca. 130.000 Euro in den Schul­haus­hal­ten für die Netz­werk­be­treu­ung und suk­zes­si­ve Erneue­rung der Hard­ware. Nur so kann das Arbei­ten mit den neu­en Tech­no­lo­gien ermög­licht wer­den, da das Land den Stun­­­den- und Geld­an­satz für die betreu­en­den Leh­rer gekürzt hat. Die­se sol­len in Zukunft nur die Soft­ware pfle­gen. Dies rei­che aber nicht für einen erfolg­rei­chen Umgang mit den neu­en Tech­ni­ken aus.