14. Mai 2005

Kooperation bei der überregionalen Vermarktung stärken — Der Kreis muss seine Stärke im Tourismus weiter ausbauen

Die CDU Frak­ti­on im Kreis­tag Ahr­wei­ler ist sich sicher, dass der Kreis Ahr­wei­ler im Bereich des Tou­ris­mus eine sei­ner wesent­li­chen Stär­ken hat, die es wei­ter aus­zu­bau­en gilt. Frak­ti­ons­chef Karl-Heinz Sund­hei­mer fühlt sich in die­ser Annah­me auch durch das Gut­ach­ten zur Zukunfts­fä­hig­keit der Krei­se des Ber­­lin-Insti­­tuts und die Wer­tung von Herrn Prof. Dr. Ste­fan Sell (FH Rema­gen) bestä­tigt, der dem Kreis riet, dort wo er beson­ders gut ist, in Bil­dung und Tou­ris­mus, noch bes­ser zu werden.

Des­halb wird sich die CDU im neu gebil­de­ten Kreis­tag wei­ter für das Pro­gramm ‘inno­va­ti­ver Frem­den­ver­kehr’ stark machen. Sund­hei­mer beton­te, dass man auch das Pro­jekt Lan­des­gar­ten­schau der Städ­te Bad Neuen­ahr / Ahr­wei­ler und Sin­zig als zukunfts­wei­sen­des Schau­fens­ter für den Kreis unter­stüt­zen wer­de. Im Kreis Ahr­wei­ler geht es um 1,3 Mio. Über­nach­tun­gen, inklu­si­ve Cam­ping sogar um 1,8 Mio. Es geht um 200 Mio. € direk­tem Umsatz aus dem Tou­ris­mus , in der Wert­schöp­fungs­ket­te sogar um einen Umsatz von 800 Mio. € und es geht um mehr als 3000 Arbeits­plät­ze in der Region.

Des­halb ist auch Sund­hei­mer der Mei­nung, dass Kirch­tür­me in der Tou­ris­mus­po­li­tik abge­baut wer­den müs­sen. Neben der eige­nen über­re­gio­na­len Ver­mark­tung durch eine alle Gebiets­kör­per­schaf­ten umfas­sen­den Orga­ni­sa­ti­on sol­le dabei eine enge Koope­ra­ti­on mit den Tou­ris­mus­agen­tu­ren in der Eifel und am Rhein ange­strebt wer­den. Die High­lights der Regi­on in der Kreis­stadt, dem Vul­kan­park, dem Klos­ter Maria Laach, den Ufer­pro­me­na­den am Rhein, dem ent­ste­hen­den Welt­klas­se­mu­se­um Arp, der Erleb­nis­welt Nür­burg­ring, der Burg Olbrück, den sehens­wür­di­gen Kir­chen, dem Rot­wein­wan­der­weg wie auch den Wan­der­we­gen in der Eifel und vie­lem ande­ren müs­se die rich­ti­ge Ver­mark­tungs­platt­form gebo­ten werden.

Die CDU ist für den wei­te­ren Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes ganz im Sin­ne der Gesun­d­heits- und Fit­ness­re­gi­on. Es umfasst der­zeit 710 km Fahr­rad­we­ge, 225 km Fahr­rad­frei­zeit­rou­te und 26 km Moun­­­tain-Bike-Stre­­cke. Die­ses Pro­jekt soll gemein­sam von Kreis, Kom­mu­nen, Stra­ßen­ver­wal­tung und Tou­ris­mus­or­ga­ni­sa­ti­on durch eine ein­heit­li­che Beschil­de­rung dem Rad­tou­ris­ten ver­deut­licht werden.

Auch die Pilot­funk­ti­on des Krei­ses im Bereich ‘ArMont’ darf nicht auf­ge­ge­ben wer­den. Die­ses Pro­jekt, in dem man über das Inter­net bedarfs­spe­zi­fi­sche Tou­­ris­­mus- und ÖPNV-Ange­­bo­­te im Kreis abfra­gen kann, muss nun über eine Anschub­fi­nan­zie­rung des Lan­des auch kon­kret umge­setzt werden.

Die her­vor­ra­gen­de Gas­tro­no­mie im Kreis und die in ganz Deutsch­land aner­kann­ten Win­zer an der Ahr sind nach Ansicht der CDU Garan­ten für den wei­te­ren Auf­schwung im Tou­ris­mus der Regi­on. Ihnen gilt die Unter­stüt­zung bei anste­hen­den Pro­jek­ten und Abwehr von über­zo­ge­nen Bestim­mun­gen. Nach ihrem Ein­satz gegen die über­zo­ge­nen Plä­ne bei der FFH und beim Vogel­schutz will die CDU auch in Zukunft hier­auf ein Augen­merk haben. Gleich­zei­tig stellt sie die Fra­ge, wo die adäqua­te Alter­na­ti­ve für die auf­ge­lös­te tra­di­ti­ons­rei­che Wein­bau­do­mä­ne Mari­en­thal bleibt.